Hämophilie: Bayer unterstützt Forschung und die Arbeit der Österreichischen Hämophiliegesellschaft

Dr. Oliver Königsbrügge vom AKH Wien ist einer von sieben Medizinern auf der ganzen Welt, die ein Stipendium von Bayer erhalten, um die Forschung auf dem Gebiet der Hämophilie weiter voranzutreiben und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Gewinner wurden von einem unabhängigen Komitee ausgewählt, das 33 Einreichungen bewertet hat. Zusätzlich unterstützt Bayer Austria die Österreichische Hämophiliegesellschaft mit einer Spende in der Höhe von 18.000 Euro. Damit kann der gemeinnützige Verein mehrere Veranstaltungen und Projekte zum Wohle der Erkrankten bestreiten.

In Österreich leiden rund 860 Menschen an angeborener Gerinnungsstörung. Diese so genannte Bluterkrankheit bedeutet für die Betroffenen große Einschränkungen der Lebensqualität. Jede Verletzung stellt ein Risiko für sie dar und medizinische Eingriffe müssen bei ihnen besonders gut vorbereitet werden. Die Forschung zur Behandlung der unterschiedlichen Formen von Hämophilie macht große Fortschritte. Ebenso bedeutsam wie die medizinische Behandlung ist die Aufklärungsarbeit für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige. Bayer engagiert sich in beiden Bereichen. Für seine Forschungsarbeit im Bereich der Labormessungen zur Überwachung von Erkrankten hat Dr. Oliver Königsbrügge vom AKH Wien ein internationales Stipendium von Bayer bekommen. Für die Arbeit mit Betroffenen sorgt die Österreichische Hämophiliegesellschaft. Im Jahr 2019 unterstützt Bayer Austria diese mit 18.000 Euro. 

Unterstützung für jungen Wissenschaftler

Bayer hat Dr. Oliver Königsbrügge beim jährlichen Global Scientific Evening im Rahmen des Bayer Hemophilia Awards Program (BHAP) mit dem Fellowship Project Award ausgezeichnet. Das Grants Review and Awards Committee war beeindruckt von den Referenzen und dem vorgeschlagenen Forschungsprojekt für Labormessungen zur Überwachung der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Hämophilie, die mit FVIII-, FIX-Ersatztherapien und Nichtfaktortherapeutika behandelt werden. 

Dr. Königsbrügge forscht an der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie am AKH Wien. „Ich freue mich sehr, dieses Stipendium für meine Arbeiten für verbesserte Labormethoden bei der Messung der Wirkung unterschiedlicher Hämophilie-Therapien zu bekommen. Die Unterstützung von Bayer gibt jungen Forschern wie mir die Chance zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen beizutragen, die an Hämophilie leiden“, sagt Königsbrügge. „Ich kann damit an Forschungsprojekten arbeiten, von denen ich weiß, dass sie zu konkreten Verbesserungen für Patientinnen und Patienten führen können.“ Bayer vergibt Stipendien in einer Gesamthöhe von mehr als 500.000 US-Dollar an Forscherinnen und Forscher aus Österreich, Frankreich, den USA, Kanada und den Niederlanden.

Österreichische Hämophiliegesellschaft: Erste Adresse für Betroffene und Angehörige

Bereits seit 1966 engagiert sich die Österreichische Hämophiliegesellschaft in diesem Bereich. Während zu Beginn der fachliche Austausch im Vordergrund stand, hat Arbeit mit Betroffenen und Angehörigen im Laufe der Jahre einen immer größeren Stellenwert bekommen. Heuer stehen wieder ein Jugendtreffen mit Schwimmtraining sowie ein Sommercamp für Kinder und Jugendliche am Programm. Für die inhaltliche Arbeit sind die Teilnahme am Treffen der Europäischen Hämophiliegesellschaft (EHC) sowie die Generalversammlung mit wissenschaftlichem Programm vorgesehen. „All das wäre ohne Unterstützung von Bayer Austria nicht möglich. Wir sind sehr froh, dass wir unsere Aktivitäten dank der Spende auf diesem hohen Qualitätsniveau weiterführen können“, sagt Josef Weiss, der Vorsitzende der Gesellschaft.

Lebensqualität steigern

„Mit der richtigen Behandlung und unter Beachtung einiger grundlegender Verhaltensregeln kann man heutzutage ohne größere Einschränkungen mit Hämophilie leben. In diesem Fall macht es die Kombination aus. Daher engagieren wir uns in der Forschung und in der Betroffenenarbeit“, erklärt Ulrike Röder, die Leiterin des Pharmageschäftes bei Bayer Austria.

Bayer: Science For A Better Life

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Life-ScienceGebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

Über Bayer Austria

Bayer Austria ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des weltweit tätigen BayerKonzerns mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Das Life-Science-Unternehmen entwickelt neue Moleküle und trägt mit seinen Produkten und Dienstleistungen dazu bei, die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze zu verbessern. Bayer Austria beschäftigt in Österreich über 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steuert seit 2009 die Ländergruppe Südosteuropa und ist verantwortlich für Marketing, Vertrieb, klinische Studien sowie technische und medizinische Beratung für Bayer-Produkte. Der Bayer-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit rund 117.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.bayer.at.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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