BM Polaschek: 140 Mio. Euro für Spitzenforschung aus Fonds Zukunft Österreich

BM Polaschek begrüßt Beschluss des Stiftungsrates der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung

Das BMBWF begrüßt den heutigen Beschluss des Stiftungsrates der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung, für 2024 insgesamt 140 Mio. Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich für Spitzenforschung zur Verfügung zu stellen. Damit können zum dritten Mal in Folge Mittel des Fonds Zukunft Österreich an die Forschungsförderungseinrichtungen des Bundes ausgeschüttet werden. Grundlage hierfür bilden die gemeinsamen strategischen Forschungsschwerpunkte der Bundesregierung.

„Durch Investitionen in exzellente anwendungsoffene Grundlagenforschung, Talente, Netzwerke und effektiven Wissens- und Technologietransfer investieren wir gezielt in die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich. Nur durch Forschung und Innovation können wir den großen globalen Herausforderungen erfolgreich begegnen und das Potenzial neuer Technologien optimal nutzen. Ich freue mich, dass durch die Mittel des Fonds Zukunft Österreich international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen für Spitzenforschung in Österreich sichergestellt sind. Neue Erkenntnisse in den wichtigen Zukunftsbereichen, wie der Erhalt des kulturellen Erbes oder neue Krebstherapien durch klinische Forschung kommen nicht nur dem Forschungs- und Innovationsstandort, sondern auch insbesondere den Menschen zugute“, so Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Besonders erfreulich ist für Bundesminister Polaschek, dass der Schwerpunkt zur Stärkung der akademischen klinischen Forschung aufgegriffen und mit 8 Mio. Euro eine weitere klinische Forschungsgruppe der Ludwig Boltzmann Gesellschaft finanziert werden kann. Mit der Förderung von Prototypen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Höhe von 4 Mio. Euro wird eine Lücke in einem sehr frühen Stadium der Verwertung von Forschungsergebnissen geschlossen. Dies stärkt insbesondere den Wissenstransfer von der der Grundlagenforschung hin zur Entwicklung markttauglicher Produkte.

Die Förderung der Initiative der MINT Regionen mit 1 Mio. Euro trägt dazu bei, junge Menschen noch stärker für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften & Technik) zu begeistern. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels geleistet. Darüber hinaus werden 15 Mio. Euro aus dem Fonds Zukunft Österreich in exzellente Forschungsgruppen und Spezialforschungsbereiche beim FWF investiert. Dies unterstreicht den Exzellenzanspruch in der Forschungsförderung. Die Förderung von exzellenter Grundlagenforschung im Rahmen von Matching Funds des FWF gemeinsam mit Bundesländern wird mit 3 Mio. Euro unterstützt.

Begrüßenswert ist außerdem, dass die Nachwuchsförderung von FWF und ÖAW mit insgesamt 19,5 Mio. Euro gestärkt wird. Für die österreichische Beteiligung an europaweiten Programmen, wie den EU-Missionen oder den EU-Partnerschaften stehen insgesamt 11,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die ÖAW kann mit einer zuerkannten Förderung in der Höhe von 4,5 Mio. im Rahmen von Cultural Heritage Austria 2.0 zur Bewahrung des kulturellen Erbes durch exzellente Forschung weiterhin einen wichtigen Beitrag zur internationalen Strahlkraft des Kulturstandorts Österreich leisten.

Der Fonds Zukunft Österreich ist ein zentrales Finanzierungsinstrument zur strategischen Schwerpunktsetzung für wichtige Zukunftsfelder und wirkt aufgrund seiner Flexibilität in der Mittelvergabe komplementär zu den dreijährigen FTI-Pakten. Mit der Errichtung des Fonds Zukunft Österreich ist es seit 2022 gelungen jährlich zusätzliche 140 Mio. Euro für strategische und innovative Forschungsvorhaben zu investieren.

Rückfragen & Kontakt:

Lena Wolf
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1010 Wien
Tel.: +43 1 53120 – 5025
lena.wolf@bmbwf.gv.at

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