Phago-Sicherheitsbestand für Arzneimittel: 1 Tonne Wirkstoff für 300.000 Patienten zusätzlich

Verband der Arzneimittelvollgroßhändler präsentierte Gesundheitsminister Rauch das Wirkstofflager / Forderung nach Verlängerung des Infrastruktursicherungsbeitrags.

Gesundheitsminister Johannes Rauch besuchte heute einen Standort des österreichischen Arzneimittelvollgroßhandels in Wien-Simmering.

Aktueller Anlass war die erhöhte Arzneimittelbevorratung gegen Medikamentenengpässe.

PHAGO Präsident Andreas Windischbauer präsentierte dabei das für Krisenfälle eigens geschaffene Wirkstofflager: „In den 23 Lagern des Arzneimittel-Vollgroßhandels liegt aktuell gerade der Sicherheitsbestand an mehr als einer Tonne Grundwirkstoff für kritische Schmerz- und Fieber Arzneimittel sowie Antibiotika inklusive Hilfsstoffen und Verpackung. Allein damit können fast 300.000 Patientinnen und Patienten als Überbrückung durch magistrale Zubereitungen versorgt werden. Bei Akutbedarf können wir die Wirkstoffe jederzeit an die Apotheken ausliefern.“

Darüber hinaus haben die PHAGO-Großhändler ein Frühwarn-System erstellt, das laufend Lieferengpass-Meldungen an das Gesundheitsministerium und die Sozialversicherung schickt, um die Möglichkeit zu geben, bei Bedarf rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

Lieferengpässe bleiben weiterhin eine große Herausforderung im Gesundheitsbereich. Mit dem vorgestellten Maßnahmen-Bündel ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung des Arzneimittelvorrats in Österreich für diesen Winter erfolgt. Zur weiteren Absicherung brauche es allerdings noch eine weitere Maßnahme, so PHAGO-Präsident Windischbauer: „Damit wir Arzneimittelvollgroßhändler nicht nur kurzfristig, sondern auch für die nächste Wintersaison 2024/25 gewährleisten können, alle Medikamente weiterhin zu führen, brauchen wir eine Verlängerung des Infrastruktursicherungsbeitrags.“

Das entsprechende Gesetz, das dem Arzneimittel-Großhandel einen Teil jener Mehrkosten abgilt, die in den vergangenen Jahren entstanden sind, ist derzeit bis August 2024 befristet.

The sender takes full responsibility for the content of this news item. Content may include forward-looking statements which, at the time they were made, were based on expectations of future events. Readers are cautioned not to rely on these forward-looking statements.

As a life sciences organization based in Vienna, would you like us to promote your news and events? If so, please send your contributions to news(at)lisavienna.at.