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Intercell erneuert seine Geschäftsstrategie und gibt Update zu Impfstoffkandidaten gegen S. aureus

» Die neue Strategie von Intercell ist darauf ausgerichtet, mittelfristig eine nachhaltige finanzielle Eigenständigkeit mit Hilfe der folgenden vier Eckpfeiler zu erreichen: 1) Ertragssteigerung 2) gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) 3) operative Einsparungen sowie 4) Ausbau von Partnerschaften

» Die Strategie basiert auf der Schaffung von künftigen Wertzuwachs für Aktionäre – durch fokussierte F&E‐Pipeline‐Investitionen mit finanziellen Erfolgsaussichten

» Höchste Priorität wird der Ertragssteigerung für IXIARO®/JESPECT® eingeräumt – dabei wird für 2012 ein positiver Produkt‐Cashflow angestrebt

» Die F&E‐Schwerpunkte zielen auf die Kernprogramme und ‐technologien ab ‐ mit bestmöglichem Risiko‐ Investitionsprofil

» Merck & Co., Inc. und Intercell geben die Entscheidung bekannt, dass die S. aureus Phase II/II Studie eingestellt wird Wien (Österreich), 8. Juni 2011 – Thomas Lingelbach, neuer CEO von Intercell, gab heute die Kernpunkte der Erneuerungsstrategie des Unternehmens bekannt. Diese zielen darauf ab, einen Wertzuwachs für Aktionäre zu schaffen, indem gezielte Pipeline‐Investitionen mit finanziellen Erfolgsaussichten in Einklang gebracht werden.

Die Strategie basiert auf den folgenden Eckpunkten: 1) Ertragssteigerung 2) gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) 3) operative und finanzielle Einsparungen sowie 4) Ausbau von Partnerschaften


Ertragssteigerung wird in erster Linie durch die Maximierung des Wertes von IXIARO®/JESPECT® erreicht

Zwei Jahre nach der globalen Markteinführung des Intercell Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis steigen die Umsätze des Produkts stetig an. Gemeinsam mit seinem globalen Vertriebspartner Novartis erweitert Intercell direkte Vertriebskanäle, um die Vermarktung in Schlüsselmärkten weiter zu verstärken. Sowohl die Einführung des Produkts in endemische Märkte in Asien als auch die geplante Indikation von IXIARO® bei Kindern werden die weltweite Expansion vorantreiben. Bereits 2012 wird die Steigerung der Effizienz und Kapazitätsnutzung zu einer Margenverbesserung und einem positiven Produkt‐Cashflow beitragen.


Gezielte Investitionen in die erfolgversprechendsten F&E Kernprogramme sowie deren effiziente Durchführung spielen eine zentrale Rolle in der Erneuerungsstrategie von Intercell

Die nächsten Entwicklungsstufen für die Impfstoffkandidaten gegen Pseudomonas (Phase II/III gemeinsam mit Novartis) und C. difficile (Phase I) sowie für das Impfpflaster gegen pandemische Grippe (Phase I gemeinsam mit dem GSK Impfstoff) wurden nun so konzipiert, dass im Zuge der Weiterentwicklung Risiken und Nutzen besser gegeneinander abgewogen werden können.


Im Zuge der F&E Priorisierung wurde die Entwicklung anderer klinischer Programme, wie z.B. des Impfstoffkandidaten gegen Pneumokokken, gestoppt. Intercells neue Forschungsstrategie ist darauf ausgerichtet, jenen Technologien zum Durchbruch zu verhelfen, die das größte Potenzial aufweisen, um neue Partnerschaften zu schaffen (Pflaster, Antikörper), und gleichzeitig die vorhandenen Plattformen (IC31®, AIP®) im Rahmen bereits laufender Kooperationen weiter zuführen. Weiters strebt das Unternehmen an, ein Forschungsprogramm aus der Intercell Pipeline oder aus einer externen Partnerschaft innerhalb der nächsten zwei Jahre in eine klinische Entwicklung zu bringen.


Operative und finanzielle Einsparungen durch Fokussierung auf ein optimiertes F&E Pipeline‐Management sowie weitere Kosteneinsparungsmaßnahmen

Um weiterhin gezielt in F&E investieren zu können, strebt Intercell mittelfristig eine nachhaltige finanzielle Eigenständigkeit durch weitere Kosteneinsparungen an. Als schlanke und konsolidierte Organisation will Intercell die Kosten im Vergleich zu 2010 um mehr als 50% senken – wobei sich der Schwerpunkt der Forschung auf jene Programme konzentriert, die in den nächsten drei Jahren relevante Wertsteigerungsschritte erzielen können und daher am meisten Erfolg versprechen. Weiters wird das Unternehmen auch neue Vereinbarungen über die Teilung von Kosten und Risiken mit seinen Partnern treffen.


Ausbau von Partnerschaften

Der strategische Schwerpunkt wird einerseits auf der Wertmaximierung von Entwicklungsprogrammen in bestehenden Partnerschaften liegen und andererseits auf die Schaffung neuer Partnerschaften für Programme und Technologien, die bisher von Intercell im Alleingang entwickelt wurden, abzielen. Weitere bislang ungenutzte Potenziale zur Wertschöpfung sollen identifiziert werden.

Vorstandsvorsitzender Thomas Lingelbach betont, dass das Unternehmen sich in einer schwierigen, aber gleichzeitig überaus viel versprechenden Phase befindet: „Das vergangene Jahr war ein schwieriges Jahr, das durch hohe Verluste und erhebliche Rückschläge für uns und unsere Aktionäre gekennzeichnet war. Aber mit dem anhaltenden Wachstum von IXIARO®/JESPECT®, dank der umfangreichen wissenschaftlichen Basis des Unternehmens und durch die konsequente Umsetzung der präsentierten Strategie, bin ich davon überzeugt, dass unser Unternehmen für eine positive Erneuerung gut aufgestellt ist.“ Intercell wurde von seinem Partner Merck & Co., Inc. darüber informiert, dass nach der bereits angekündigten Nutzen/Risiko‐Analyse und der Empfehlung des unabhängigen Data Monitoring Committee (DMC) folgend, die Phase II/III klinische Studie des Impfstoffkandidaten zur Prävention von Staphylokokken aureus (S. aureus)‐Infektionen einstellen wird. Details zu den Hintergründen werden in einer gemeinsamen Presseaussendung im Laufe des Tages bekannt gegeben.


Intercell AG

Die Intercell AG ist ein innovatives Biotech‐Impfstoffunternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, neue immunomodulare Wirkstoffe zu entwickeln und zu vermarkten, um Krankheiten vorzubeugen und einen Beitrag zur globalen Gesundheitsvorsorge zu leisten.

Der Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis ist Intercells erstes Produkt am Markt. Das Technologieportfolio des Unternehmens umfasst innovative Plattformen, wie das neue auf Impfpflaster oder das patentierte monoklonale Antikörper Identifikationssystem eMab®.und den bereits etablierten Technologien strategische Partnerschaften mit einer Vielzahl führender Pharmaunternehmen, darunter GSK, Novartis, Merck & Co., Inc. und sanofi‐aventis, eingegangen.

Die Pipeline der klinischen Impfstoffkandidaten des Unternehmens umfasst ein Entwicklungsprogramm für die pädiatrische Anwendung von Intercells JE‐Impfstoff IXIARO® bei Kindern und Jugendlichen in endemischen (gemeinsam mit Partner Biological E.) und nicht endemischen Märkten, weiters einen Impfstoffkandidaten gegen Pseudomonas aeruginosa (Phase II/III mit Novartis), ein immunstimulierendes Impfpflaster gegen pandemische Grippe in Kombination mit einem injizierten Impfstoff (Phase I), ein Impfstoffprogramm für S. aureus, das von Merck & Co., Inc. entwickelt wird sowie einen kombinierten Behandlungsansatz für Hepatitis C (Phase II mit Romark) und einen Impfstoffkandidaten gegen C. difficile‐Infektionen. Intercell notiert an der Wiener Börse unter dem Symbol „ICLL“ (U.S. Level One ADR Symbol

„INRLY“). Weitere Informationen finden Sie auf www.intercell.com

Kontakt

Intercell AG

Nina WAIBEL

Global Head Corporate Communications Campus Vienna Biocenter 3, 1030 Wien Tel.: +43 1 20620 1222 Email an: mailt:communications(at)intercell.com

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