Wien - Am Freitag, 27. April 2012 werden im Rahmen der Langen Nacht der Forschung Forschungsinstitutionen vom Bodensee bis zum Neusiedlersee ihre Tore für das interessierte Publikum öffnen - bei freiem Eintritt! Ganz Österreich zeigt Spitzenleistungen im Innovationsbereich, acht Bundesländer einigten sich auf diesen Frühjahrstermin, die Tiroler Nacht der Forschung findet einen Tag später, am Samstag statt.
Das Spektrum der aktiv beteiligten Organisationen reicht von kleinen, forschenden Einzelunternehmen über Industrie und Infrastrukturbetreiber bis hin zu wissenschaftlichen Einrichtungen an Universitäten, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und den außeruniversitären Forschungsinstitutionen.
"In der Langen Nacht wird Forschung zum Erlebnis. Durch unsere Unterstützung wollen wir die steigende Bedeutung von Innovationen und Erfindergeist für den Standort aufzeigen", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Denn nur mit innovativen Produkten und Dienstleistungen können sich unsere Unternehmen auf dem globalen Markt behaupten, Arbeitsplätze schaffen und den Wohlstand im Land sichern", so Mitterlehner.
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle betont die wichtige bewusstseinsbildende Bedeutung der Veranstaltung. "Wissenschaft und Forschung sind prägende Kräfte unserer Gesellschaft. Die Lange Nacht der Forschung bietet für Jung und Alt die optimale Gelegenheit, die spannende, oftmals überraschende und vielseitige Welt des Wissens hautnah miterleben zu können. In dieser Nacht verschmelzen Bildung und Unterhaltung zu einem erkenntnis- und erlebnisreichen Ganzen".
Die Lange Nacht der Forschung bietet ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen, wobei insbesondere Familien Lust auf Naturwissenschaften und technische Themen gemacht wird. Der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Dr. Hannes Androsch berichtet: "Wir freuen uns über zahlreiche hochmotivierte ForscherInnen, die in der Langen Nacht der Forschung der Bevölkerung ihre Leistungen mit viel Engagement anschaulich näher bringen werden". Durch die gesteigerte Aufmerksamkeit für Forschungsaktivitäten in Österreich soll nicht nur die Vielfalt des heimischen Innovationssystems demonstriert werden, sondern nicht zuletzt auch die Abwanderung der besten Köpfe verringert werden.
Die Lange Nacht der Forschung ist der größte Forschungsevent in Österreich, der von den teilnehmenden Bundesländern organisiert und vom Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und dem Wissenschafts- und Forschungsministerium (BMWF) unterstützt wird. In den teilnehmenden Bundesländern sind derzeit 24 Regionen intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt, die überregional vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung betreut werden.
Derzeit läuft noch die Einreichfrist für eine aktive Teilnahme, schon jetzt sind das Programm und nützliche Informationen auf der Webseite www.LNF2012.at abrufbar.