Takeda initiiert die Entwicklung einer plasmabasierten Therapie für COVID-19

Polyklonales Anti-SARS-CoV-2-Hyperimmunglobulin (H-IG) wird entwickelt, um infizierte Personen mit hohem Risiko mit COVID-19 zu behandeln.

Diese Entwicklung basiert auf der virologischen Expertise des Global Pathogen Safety Teams von Takeda in Wien und erfolgt in Abstimmung mit internationalen und österreichischen Behörden.

Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE: 4502 / NYSE: TAK) („Takeda“) wird heute den Mitgliedern des US-Kongresses mitteilen, dass mit der Entwicklung eines polyklonalen Anti-SARS-CoV-2-Hyperimmunglobulins (H-IG) zur Behandlung von Hochrisikopersonen mit COVID-19 begonnen wurde, während gleichzeitig untersucht wird, ob die derzeit auf dem Markt befindlichen Takeda-Produkte und Pipeline-Produkte wirksame Behandlungen für infizierte Patienten sein können. SARS-CoV-2 ist das Virus, das COVID-19 verursacht.

Hyperimmunglobuline sind aus Plasma gewonnene Therapien, bei denen gezeigt wurde, dass sie bei der Behandlung schwerer akuter viraler Atemwegsinfektionen wirksam sind und eine Behandlungsoption für COVID-19 darstellen können. Als führender Anbieter von aus Plasma gewonnenen Therapien mit mehr als 75 Jahren Erfahrung in der Entwicklung medizinischer Plasmaprodukte verfügt Takeda über das Know-how, um ein potenzielles polyklonales Anti-SARS-CoV-2-H-IG zu erforschen, zu entwickeln und herzustellen. Das Programm läuft unter dem Namen TAK-888.

Entwicklung basiert auf virologischer Expertise am Standort Wien

Thomas R. Kreil, Leiter der Global Pathogen Safety von Takeda erklärt stolz: „Das Projekt TAK-888 ist von globaler gesundheitspolitischer Bedeutung. Mit unserer Expertise am Takeda Standort in Wien tragen wir maßgeblich zur Entwicklung bei. Wien bestätigt damit einmal mehr seine Rolle als Vorreiter in der Entwicklung und Produktion von Medikamenten aus humanem Plasma.“ Mit rund 3.000 Mitarbeitern produziert Takeda in seinen Standorten in Wien 25 unterschiedliche Arzneimittel, wobei 17 davon plasmabasierte Produkte sind. Die Produktionsstandorte von Takeda in Wien haben eine lange Geschichte. Die Arbeit mit dem wertvollen Rohstoff Blutplasma stand dabei immer im Zentrum.

Der Bedarf an Plasmaprodukten steigt laufend und ihre Einsatzgebiete erweitern sich. Darum investierte Takeda 2019 rund 80 Millionen Euro in den Standort Wien, um die Plasmaverarbeitungskapazitäten zu erhöhen. Bis 2025 soll so das jährliche Verarbeitungsvolumen nahezu verdoppelt werden. Gleichzeitig eröffnet Takeda unter der Marke BioLife neue Plasmaspendezentren in Österreich und den Nachbarländern, um dem stetig wachsenden Bedarf an plasma-basierten Therapien nachzukommen und den wertvollen Rohstoff in der Nähe des Verarbeitungsstandortes zu sammeln.

"Als Unternehmen, das sich für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen auf der ganzen Welt einsetzt, werden wir alles tun, um der neuartigen Bedrohung durch Coronaviren entgegenzuwirken", sagte Dr. Rajeev Venkayya, Präsident der Takeda Vaccine Business Unit und Co-Leiter des COVID-19 Response-Teams bei Takeda. "Wir haben relevante Stärken und Expertise im gesamten Unternehmen identifiziert und hoffen, dass wir die Behandlungsoptionen für Patienten mit COVID-19 und jene Menschen, die sich um diese kümmern, erweitern können."

Takeda befindet sich derzeit in Gesprächen mit mehreren nationalen Gesundheits- und Aufsichtsbehörden sowie Gesundheitspartnern in den USA, Asien und auch Österreich, um die Forschung zu TAK-888 zügig voranzutreiben. Dies erfordert den Zugang zu Plasma von Personen, die sich erfolgreich von COVID-19 erholt haben oder, die geimpft wurden, sobald ein Impfstoff entwickelt wurde. Diese Rekonvaleszenzspender haben Antikörper gegen das Virus entwickelt, die möglicherweise die Schwere der Erkrankung bei COVID-19-Patienten lindern und sogar eine mögliche Infektion verhindern könnten.

H-IG konzentriert die pathogenspezifischen Antikörper aus Plasma, das von gesundeten Patienten oder geimpften Spendern gesammelt wurde. Durch die Übertragung der Antikörper auf einen Patienten wird das Immunsystem dieser Person in seiner Reaktion auf die Infektion gestärkt und die Heilungschancen erhöht.

"Plasma-basierte Therapien sind wichtige, lebensrettende Medikamente, auf die sich täglich Tausende von Menschen mit seltenen und komplexen Krankheiten verlassen", sagte Chris Morabito, Leiter Forschung und Entwicklung bei Takeda, Geschäftsbereich Plasma-abgeleitete Therapien. "Unser Erbe, kombiniert mit unserer Größe, unserer Expertise und unseren Fähigkeiten, positioniert Takeda auf einzigartige Weise, um das Potenzial von aus Plasma gewonnenen Therapien wie TAK-888 auszuschöpfen."

Eine interne Arbeitsgruppe von internen Experten für öffentliche Gesundheit, Impfstoffe, aus Plasma gewonnene Therapien und Forschung und Entwicklung wird weiterhin nach Möglichkeiten suchen, unsere Expertise und unser umfassendes Netzwerk globaler Partner für die Behandlung von COVID-19 zu nutzen. COVID-19 ist die Krankheit, die durch das schwere Coronavirus des akuten respiratorischen Syndroms (SARS-CoV-2) verursacht wird, das eine Lungenentzündung verursachen kann und seit seiner Entdeckung weltweit zu mehr als 3.000 Todesfällen geführt hat. Bisher gibt es keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapien zur Behandlung oder Heilung von COVID-19.

Über Takeda Pharmaceutical Company Limited

Takeda Pharmaceutical Company Limited (TSE:4502) (NYSE:TAK) ist ein weltweit führendes, werteorientiertes, forschendes, biopharmazeutisches Unternehmen mit Hauptsitz in Japan. Das Unternehmen setzt wissenschaftliche Erkenntnisse in hoch innovative Arzneimittel um und stellt sich damit in den Dienst des Patienten. Die therapeutischen Bereiche in denen Takeda forscht und Arzneimittel entwickelt sind: Onkologie, Gastroenterologie, Neurowissenschaften, Seltene Erkrankungen, Plasmaprodukte und Impfstoffe. Mit seinen Arzneimittelinnovationen werden neue Behandlungsoptionen und somit neue Chancen für Patienten geschaffen. In etwa 80 Ländern und Regionen weltweit sehen sich über 50.000 engagierte Mitarbeiter der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und der Zusammenarbeit mit allen Partnern im Gesundheitswesen verpflichtet. Weitere Informationen unter www.takeda.com.

Über Takeda in Österreich

Takeda ist eines der wichtigsten Unternehmen der heimischen pharmazeutischen Industrie und der größte Arbeitgeber in diesem Wirtschaftszweig. Rund 4.500 Mitarbeiter arbeiten hier an der gesamten pharmazeutischen Wertschöpfungskette und stellen dabei Patienten – speziell Menschen mit seltenen und komplexen Erkrankungen – in den Mittelpunkt ihrer täglichen Leistung. Takeda Österreich bedient die gesamte Wertschöpfungskette: beginnend mit der Aufbringung von humanem Blutplasma österreichweit in elf eigenen Plasmazentren, über die Produktion von Arzneimitteln aus Humanplasma und anderen Medikamenten, bis hin zum weltweiten Versand der fertigen Produkte. Die heimischen Forschungs- und Produktionsstätten befinden sich in Wien, Linz und Orth an der Donau. So trägt Takeda täglich dazu bei, dass Medikamente aus Österreich in die ganze Welt gelangen und Patienten in Österreich Zugang zu den innovativen Arzneimitteln erhalten. Weitere Informationen unter www.takeda.at .

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