MED-EL: Beethoven hätte genau hingehört

Wie Hörgeräte und -Implantate den Hörverlust des berühmten Komponisten kompensiert hätten

Ludwig van Beethoven beschrieb seinen Hörverlust als „Verbannung“. Nichts mehr zu hören, war mir großem Leid behaftet. Heute hätte er wohl gut gehört, erklärt der österreichische Hör-Implantate-Hersteller MED-EL anlässlich des Beethoven-Gedenkjahrs und des Welttags des Hörens am 3. März: Moderne Hör-Implantate hätten seinen Hörverlust zu jeder Zeit kompensieren können.

Ab dem Alter von 28 Jahren verschlechterte sich Ludwig van Beethovens Gehör kontinuierlich. Beim Stückeschreiben verließ er sich auf einen Taktstock, der an seinem Flügel befestigt war: Er biss in das freie Ende des Stabs und konnte so mittels Knochenleitung hören. Dieses Prinzip der Knochenleitung wird in der Hörimplantologie heute erfolgreich eingesetzt: Knochenleitungsimplantate verhelfen Menschen mit Schallleitungs- und kombiniertem Hörverlust routinemäßig zu gutem Gehör.

Welche Technik hätte Beethoven geholfen?

Die moderne Medizin, wie wir sie heute kennen, hätte Beethoven zwar nicht heilen – aber ihm helfen können: In den ersten Jahren wäre ein einfaches Hörgerät ausreichend gewesen, um Beethovens Elend zu mindern. Wäre das Hörgerät an seine Grenzen gestoßen, hätte man ihm möglicherweise ein modernes Hörimplantat operativ ins Mittelohr einpflanzen können (Mittelohr-Implantat). Mit großer Wahrscheinlichkeit hätte Beethoven mit Hilfe eines Cochlea-Implantats (CI) wieder gut hören können. Und auch, wenn der Hörnerv selbst betroffen gewesen wäre, fände Beethoven heute Hilfe in Form eines Hirnstammimplantats, das die Information direkt an das Gehirn weiterleitet.

Zeitgenössische Musiker mit Hör-Implantat

Natürlich brauchen auch Musiker unserer Zeit ein gutes Gehör. Dass sich Musik und Hör-Implantate vertragen, zeigen zwei Musikerinnen und ein Musiker, allesamt mit Cochlea-Implantaten versorgt:

Der ambitionierte Hobby-Geiger Walter Widler (62) ist seit seiner frühen Kindheit schwerhörig; 2002 war er so gut wie taub. Er entschied sich für ein Cochlea-Implantat und kann heute sogar wieder Geige spielen – und zwar fast fehlerfrei: „Seit ich mit der speziellen Musikeinstellung am Prozessor arbeite, stimmen 99 Prozent der Töne.“

Die gebürtige Finnin Laura Korhonen (34) erlitt ab ihrem 25. Lebensjahr immer wieder Hörstürze; heute ist sie auf beiden Ohren taub. Ihrer erfolgreichen Arbeit als Sängerin und Gesangslehrerin konnte sie nicht mehr nachgehen. Heute ermöglicht auch ihr ein Cochlea-Implantat das Hören. Im Herbst möchte sie wieder als Gesangslehrerin arbeiten und hofft, auch als Sängerin ihr Comeback zu feiern.

Die Oberösterreicherin Veronika Hörfarter (29) ist seit ihrer frühen Kindheit auf ihrem linken Ohr gehörlos, auf dem rechten Ohr hört sie gut. Diese Einseitigkeit schränkt die Wahrnehmung stark ein. Daher entschied sich die Ergotherapeutin, Geschäftsführerin des Unternehmens Holzspecht und begeisterte Pianistin 2011 für ihr Cochlea-Implantat. Damit funktioniert nicht nur die Kommunikation mit ihren Klienten besser, auch das gefühlvolle Klavier spielen ist wieder uneingeschränkt möglich.

Implantate werden in Österreich an allen Universitätskliniken und den meisten Landeskrankenhäusern eingesetzt. Die Kosten übernimmt das öffentliche Gesundheitssystem.

Über MED-EL

MED-EL Medical Electronics ist führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen. Das österreichische Familienunternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2200 Personen in 30 Niederlassungen. MED-EL bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust. www.medel.com

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