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TU Wien: Keramische Herzpumpe dank innovativem 3D-Druckverfahren

TU Wien, 30. Mai 2012 - Eine an der TU Wien in Zusammenarbeit mit der MU Wien entwickelte Herzpumpe mit überragenden Materialeigenschaften wird dank eines innovativen 3D-Druckverfahrens Realität. Erstmals ermöglicht dieses Verfahren die Verarbeitung keramischer Werkstoffe in einer auch als Rapid Prototyping bezeichneten Methode. Das Verfahren, das zahlreiche weitere Anwendungen in der Elektrotechnik- und Maschinenbaubranche finden wird, wurde von den Gründern des Wiener Unternehmens Lithoz entwickelt. Das Unternehmen ist ein Spin-Off der Technischen Universität Wien, das mit Unterstützung des INiTS Universitäres Gründerservice diese kommerziell wertvolle Entwicklung marktreif macht.

Das Herz ist ein biomechanisches Meisterwerk - das leider auch mal versagt. Dann können mechanische Herzpumpen helfen. Unter hoher Belastung funktionieren sie präzise und tadellos. Doch mit zunehmender Miniaturisierung stoßen bisher verwendete Materialien und Fertigungstechniken an ihre Grenzen. Nun bieten keramische Materialien neue Möglichkeiten - aber die konstruktionsbedingte Komplexität der Herzpumpen lässt bestehende Fertigungstechniken an den Anforderungen an Präzision und Widerstandskraft scheitern.

Informationen zu der im Rahmen des Research Studios ASSISTOCOR entwickelten Herzpumpe: http://www.ffg.at/sites/default/files/allgemeine_downloads/strukturprogramme/rsa_2as_assistocor.pdf

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