Artboard 11

Pharmig-Generalversammlung wählt neuen Präsidenten

Martin Munte folgt Robin Rumler als Präsident. Veränderungen auch bei Vizepräsidium und Vorstand. Neuer Präsident setzt Fokus auf Transparenz und Kommunikation.

Bei der heutigen Generalversammlung der Pharmig wurde Mag. Martin Munte, Österreich-Chef des Biotechnologie-Unternehmens Amgen, für drei Jahre zum Präsidenten bestellt. Er folgt auf Prof. Dr. Robin Rumler (Pfizer), der dem Verband über zwei Amtsperioden insgesamt sechs Jahre lang vorstand und nun gemäß Statuten nicht mehr zur Wiederwahl antreten konnte.

Dem neu gewählten Präsidenten steht mit Chantal Friebertshäuser, MA (MSD) erstmals eine Vizepräsidentin zur Seite. Auch Prof. Dr. Robin Rumler bleibt dem Verband mit seiner langjährigen Expertise als Vizepräsident erhalten. Neuer und damit dritter Vizepräsident ist Dr. Wolfram Schmidt (Roche). Dr. Ana Kostova (AstraZeneca) und Georg Wager, MBA (Eisai) erweitern den bisherigen Vorstand auf insgesamt 16 Mitglieder.
In seiner Antrittsrede präsentierte Munte das Arbeitsprogramm und die Zielsetzung des Pharmig-Vorstandes für die kommenden drei Jahre. Die Schwerpunkte werden dabei auf den drei großen Themenbereichen Standort Österreich, Zugang zu Innovationen und Image der Pharmaindustrie liegen. Zentrales Anliegen ist für Munte die Transparenz: "Wir brauchen Klarheit über Daten und Fakten, wenn es darum geht, Innovationen zu den Patienten zu bringen und die Versorgung der Bevölkerung weiterhin auf einem so hohen Niveau zu halten. Reformen müssen umgesetzt, Effizienzpotenziale ausgenützt werden." Der Industrie könne nicht, so Munte, die gesamte Ausgabensteigerung im Gesundheitswesen angelastet werden. "Immerhin werden lediglich 12,2 % der gesamten Gesundheitsausgaben für Arzneimittel aufgewendet - und dieser Prozentsatz hat sich auch die letzten Jahre nicht geändert", führt der neue Präsident aus.

Die Pharmig sieht Munte als Partnerin, die an klaren und planbaren Rahmenbedingungen mitarbeitet. Dafür ist es aber nötig, dass sich alle Partner im Gesundheitswesen auch transparent und fair verhalten. "Wir gehen diesen Weg der Offenheit und legen etwa unsere gesamten Geschäftsbeziehungen beispielsweise mit Ärzten und Krankenhäusern offen. Das schafft Vertrauen und ist eine Basis, die ein faires Miteinander ermöglicht", ist Munte überzeugt.

Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig, ist über die Wahl Muntes erfreut: "Wir haben in der Präsidentschaft von Robin Rumler die Pharmig nachhaltig als wesentlichen Player im österreichischen Gesundheitswesen etabliert. Diesen Weg werden wir weitergehen, denn Martin Munte weiß sehr genau, wo im österreichischen Gesundheitswesen angesetzt werden muss, damit wir weiterhin Innovationen für die Patientinnen und Patienten verfügbar machen können. Wir sind beide gleichermaßen davon überzeugt, dass Herausforderungen am besten in Kooperation und wertschätzender Zusammenarbeit gemeistert werden können, sowohl innerhalb des Verbandes aber vor allem auch mit unseren Partnern im Gesundheitswesen."

Über die Pharmig
Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand April 2016), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000 Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung  unter den Pharmig - Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).

Die inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt ausschließlich beim Aussender. Beiträge können Vorhersagen enthalten, die auf Erwartungen an zukünftige Ereignisse beruhen, die zur Zeit der Erstellung des Beitrags in Aussicht standen. Bitte verlassen Sie sich nicht auf diese zukunftsgerichteten Aussagen.

Als Life Sciences Organisation mit Sitz in Wien möchten Sie, dass LISAvienna auf Ihre News und Events hinweist? Senden Sie uns einfach Ihre Beiträge an news(at)lisavienna.at.