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Pfizer: Impfungen: Krankheiten vorbeugen – und zukünftig auch Krebs behandeln?

Europäische Impfwoche holt eine der größten Errungenschaften der Medizin vor den Vorhang

Anlässlich der Europäischen Impfwoche von 24. bis 30. April werden auf Initiative der WHO unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ Aktivitäten gesetzt, die den Wert und die Wichtigkeit von Schutzimpfungen sichtbar machen. Auch vor dem Hintergrund, dass immer mehr Antibiotika aufgrund von Resistenzen wirkungslos werden, gewinnt die Vermeidung von Infektionen zunehmend an Bedeutung. Als einer der international führenden Hersteller von Impfstoffen arbeitet Pfizer kontinuierlich daran, Schutzimpfungen für Menschen jeden Alters zur Verfügung zu stellen und forscht auch im Bereich der sogenannten therapeutischen Impfstoffe.  

Vorbeugen ist besser als heilen – das wusste schon der griechische Arzt Hippokrates vor über 2.000 Jahren. Laut WHO ist die Krankheitsprävention durch Impfungen eine der effektivsten und kostengünstigsten medizinischen Maßnahmen. Jahr für Jahr werden durch Impfungen weltweit zwei bis drei Millionen Todesfälle verhindert, 750.000 Behinderungen bei Kindern vermieden und rund 400 Millionen Lebensjahre gerettet. [1,2,3]

Rund um die europäische Impfwoche, die jährlich von der WHO ausgerufen wird, wird das Thema „Impfen ja oder nein“ auch in Österreich wieder emotional diskutiert. Obwohl durch keine andere Maßnahme so viele Leben gerettet werden konnten und todbringende Infektionskrankheiten sogar ausgerottet wurden, sinken die Durchimpfungsraten. „Wir sind auch mit dem eigentlich positiven Effekt konfrontiert, dass Krankheiten durch den breiten Einsatz von Impfungen erfolgreich zurückgedrängt werden konnten. Allerdings sind diese aufgrund ihrer Seltenheit in der Öffentlichkeit nicht mehr bekannt. Gibt es eine Krankheit quasi nicht mehr, glauben viele Menschen fälschlicherweise, dass eine Impfung nicht mehr nötig ist. Manche Erkrankungen werden zudem unterschätzt. In den Köpfen einiger Eltern etwa sind Masern eine harmlose Kinderkrankheit, die man einfach mal durchmacht – eine Einschätzung, die im schlimmsten Fall schwere gesundheitliche Folgen für Kinder haben kann“, beschreibt Mag.a rer.nat. Renée Gallo-Daniel, Vaccines Lead bei Pfizer Österreich die Hintergründe.

Impfstoffe aus Österreich
Bereits seit Jahrzehnten engagiert sich Pfizer für die Prävention von Krankheiten. Das Unternehmen versorgt die österreichische Bevölkerung mit Impfstoffen zum Schutz vor den Bakterien Pneumokokken und Meningokokken sowie vor Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren. Die Impfstoffe zur Vorbeugung von FSME und Meningitis-C werden zudem in der Pfizer-Niederlassung im niederösterreichischen Orth an der Donau für den weltweiten Bedarf hergestellt. Rund zehn Millionen Dosen werden hier pro Jahr produziert.  

Bis 2022 weltweit jährlich rund 150 Millionen Leben schützen
Und auch in Zukunft setzt Pfizer auf die Bedeutung von Impfstoffen für die Gesundheit. Aktuell wird beispielsweise an schweren Infektionskrankheiten geforscht, für die es derzeit noch keinen Impfstoff gibt. Darunter fallen Krankheiten, die durch die häufig im Krankenhaus angesiedelten Bakterien Staphylococcus aureus und Clostridium difficile ausgelöst werden. Potentielle Impfstoffe zur Vorbeugung derartiger Infektionen gewinnen insbesondere vor dem Hintergrund steigender Antibiotika-Resistenzen immer mehr an Bedeutung. „Aktuell können wir mit unseren Impfstoffen weltweit jährlich 25 Millionen Leben schützen. Unsere Vision ist es, bis zum Jahr 2022 150 Millionen Menschen jeden Alters durch unsere Impfstoffe vor Krankheiten zu bewahren“, gibt Gallo-Daniel Ausblick. „Dabei ist es unser Anspruch, die besten Impfstoffe der jeweiligen Klasse anzubieten.“   

In Zukunft mit Impfungen auch Krebs therapieren?
Ein relativ neues Forschungsgebiet sind sogenannte therapeutische Impfstoffe, die zum Beispiel gegen Krebserkrankungen zum Einsatz kommen können. Pfizer engagiert sich auch hier und erforscht derzeit einen Impfstoff gegen Prostatakrebs. „Mit solchen Impfungen, die auf spezifische Bestandteile von Tumorzellen ausgerichtet sind, möchte man das Immunsystem dazu befähigen, Krebszellen direkt anzugreifen und zu zerstören“, erklärt Dr. Sylvia Nanz, Medical Director bei Pfizer Österreich den Ansatz. „Die Forschung in diesem Bereich steht noch am Anfang, könnte zukünftig jedoch große Fortschritte für Patienten bringen.“

Mehr über die Europäische Impfwoche hier

Pfizer – Gemeinsam für eine gesündere Welt
Wenn Menschen krank werden, kann sich vieles für sie verändern – ein oft schwieriger Weg beginnt. Bei Pfizer arbeiten rund 97.000 Mitarbeiter weltweit daran, Patienten auf diesem Weg zu unterstützen. Sie erforschen, entwickeln und vertreiben moderne Arzneimittel und Impfstoffe zur Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Schmerz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 52,8 Milliarden US-Dollar. In Österreich beschäftigt Pfizer derzeit rund 520 Mitarbeiter an zwei Standorten: Dem Vertriebsstandort in Wien und dem Produktionsstandort für Impfstoffe in Orth an der Donau. Um mehr über Pfizer zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.

Quellen

[1] WHO, factsheet Immunization coverage, März 2017

[2] Ehreth J. The Global Value of Vaccination. Vaccine (2003); 21: 4105-4117

[3] Ehreth J. The value of vaccination: a global perspective. Vaccine 2003; 21: 596-600

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