„Menschliche“ Simulationspuppen werden dafür eingesetzt, das Atemwegsmanagement und die möglichen nötigen Interventionsmaßnahmen wie Intubation oder den Einsatz der Larynxmaske zum Offenhalten der Atemwege zu üben. „Wir haben festgestellt, dass unerfahrenere MedizinerInnen an den Puppen gut zurecht kamen, erfahrene Mediziner aber weniger“, so Schebesta.
Die Ursache dafür wurde in der jetzt im Top-Fachmagazin Anesthesiology publizierten Studie aufgezeigt: Bei sechs verschiedenen Simulatoren und 20 Personen wurde die Atemwegsanatomie mittels Computer-Tomographie (CT) untersucht. Das Ergebnis: „Die Puppen sind nicht realistisch genug. Selbst die teuerste Puppe wies nur sechs Übereinstimmungen auf. Viele Voumina und Abstände passen gar nicht.“