Artboard 11

GSK: Eltrombopag: Anhaltende Wirksamkeit und Sicherheit bei chronischer ITP bestätigt

- Update der Langzeitstudie EXTEND belegt die langfristige Effektivität und Sicherheit von Eltrombopag bei chronischer ITP

- Studie zeigt dauerhaften Anstieg der Thrombozytenzahl bei gleichzeitiger Reduktion von Blutungen und Begleit-medikationen


(Wien, 9. Februar 2011) - Das auf der ASH-Jahrestagung präsentierte Update der Langzeitstudie EXTEND (Eltrombopag Extended Dosing Study) belegt die langfristige Effektivität und Sicherheit von Eltrombopag (Revolade®) bei der Therapie der chronischen Immunthrombozytopenie (ITP): Der im März 2010 zugelassene erste orale Thrombopoetin (TPO)-Rezeptoragonist Eltrombopag wird im Rahmen der EXTEND-Studie inzwischen seit mehr als drei Jahren eingesetzt und bewirkt einen dauerhaften Anstieg der Thrombozytenzahl bei gleichzeitiger Reduktion von Blutungen und Be-gleitmedikationen.


In die noch laufende Langzeitstudie EXTEND wurden rund 300 ITP-Patienten eingeschlossen, von denen fast 2/3 nicht splenektomiert waren. Die aktuelle Zwischenanalyse ergab, dass die Patienten im Median über knapp zwei Jahre mit Eltrombopag behandelt wurden; 24 Patienten erhielten den TPO-Rezeptoragonisten bereits drei Jahre und länger, berichtete Dr. Mansoor Sa-leh, Atlanta/USA, auf der ASH-Jahrestagung.1


Etwa neun von zehn Patienten sprachen langfristig auf Eltrombopag an

Das aktuelle Update der Studie liefert erneut positive Daten zur anhaltenden Effektivität und Si-cherheit von Eltrombopag: 88% der Patienten sprachen auf die Substanz an und erreichten im Therapieverlauf eine Thrombozytenzahl von 50.000/µl. Die Responserate war bei splenektomierten und nicht-splenektomierten Patienten (85% vs. 89%) vergleichbar. Parallel zum Anstieg der Thrombozytenzahl ging die Blutungsrate deutlich zurück. Auch konnten 45% der Teilnehmer ITP-Begleitmedikamente absetzen oder deren Dosis reduzieren. Saleh wies darauf hin, dass Eltrombopag langfristig gut vertragen wurde. Bei keinem der 159 Patienten, bei denen eine Knochenmarkbiopsie durchgeführt wurde, fanden sich Hinweise auf eine klinisch relevante Knochenmarkanomalie oder Ergebnisse, die auf eine Myelofibrose hindeuten. Bei etwa 10% aller mit Eltrombopag behandelten Patienten kam es zu Erhöhungen der Leberwerte, die jedoch meist leicht und reversibel und nicht von klinischen Symptomen begleitet waren, die auf eine Leberfunktionsstörung hinweisen.


Die hohe Effektivität von Eltrombopag unabhängig vom Splenektomie-Status wird durch eine Analyse der Phase-III-Studie RAISE (Randomized Placebo-Controlled Idiopathic Thrombocytopenic Purpura (ITP) Study With Eltrombopag) untermauert.2 Die Responderrate (Anstieg der Thrombozytenzahl auf 50.000/µl) war unter Eltrombopag sowohl bei Patienten mit (Odds Ratio [OR] = 9,41; p<0,001) als auch bei Patienten ohne Milz (OR = 6,02; p=0,002) signi-fikant höher als unter Placebo; auch die Blutungsrate wurde unter Eltrombopag sowohl bei splenektomierten als auch bei nicht-splenektomierten Patienten im Vergleich zur Placebogruppe ähnlich stark reduziert.


Keine Zunahme von Thromboembolien bei längerer Behandlung mit Eltrombopag

Eine kumulative Auswertung von 446 Patienten, die Eltrombopag im Rahmen mehrerer Phase II- und Phase III-Studien erhielten, bestätigt bisherige Daten3: Die Inzidenz thromboembolischer Ereignisse (TEEs) pro 100 Patientenjahre beträgt laut neuer Analyse 3,14 und ist damit – trotz inzwischen längerer Therapiedauer – sogar niedriger als die ein Jahr zuvor berichtete Inzidenz von 4,04/100 Patientenjahre, berichtete Prof. Dr. James B. Bussel, New York. Insgesamt traten bei 4,5% der mit Eltrombopag behandelten Patienten TEEs auf. Dies entspricht damit der Rate, die bei ITP-Patienten, die ohnehin ein erhöhtes Thromboserisiko aufweisen, zu erwarten ist.4,5 Es gab keine Korrelation zwischen maximaler Thrombozytenzahl und TEE. Alle Patienten mit TEE besaßen mindestens einen Risikofaktor für ein solches Ereignis. Ein spezifischer Risikofaktor, der die Mehrzahl der Ereignisse erklären könnte, wurde jedoch nicht identifiziert.


Eltrombopag – eines der größten Entwicklungsprogramme in der Indikation ITP

Insgesamt liegen die Ergebnisse zu 584 Patientenjahren mit Eltrombopag vor.3 Dies ist somit eines der größten Entwicklungsprogramme, das bisher in der Indikation ITP durchgeführt wurde.


Referenzen

52nd Annual Meeting of the American Society of Hematology, Orlando/FL, 4. – 7. Dezember 2010 GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein akti-veres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.


Ansprechpartner

Medical Advisor: Dr. Sophie Nagler (01) 970 75-506 Corporate Communications & Public Affairs: Dipl.-Kffr. Martha Bousek (01) 970 75-501 GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Albert Schweitzer-Gasse 6 A-1140 Wien

www.glaxosmithkline.at

Die inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt ausschließlich beim Aussender. Beiträge können Vorhersagen enthalten, die auf Erwartungen an zukünftige Ereignisse beruhen, die zur Zeit der Erstellung des Beitrags in Aussicht standen. Bitte verlassen Sie sich nicht auf diese zukunftsgerichteten Aussagen.

Als Life Sciences Organisation mit Sitz in Wien möchten Sie, dass LISAvienna auf Ihre News und Events hinweist? Senden Sie uns einfach Ihre Beiträge an news(at)lisavienna.at.