Als Reaktion auf das allgemein gesunkene Zinsniveau und um die Darlehen als Förderinstrument attraktiver zu machen, senkt die FFG die Darlehenszinsen in den Basisprogrammen ab 27. Juni von bisher zwei auf ein Prozent für neue Projekte. "Damit erleichtern wir die Finanzierung innovativer Projekte durch die Unternehmen spürbar", so die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.
Darlehen, Haftungen und Zuschüsse sind jene Instrumente, mit denen Projekte in den Basisprogrammen, dem finanziell größten Bereich der FFG, unterstützt werden. Darlehen machen mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro etwas mehr als ein Fünftel des Gesamtfördervolumens der FFG aus. "Darlehen werden europaweit verstärkt in der Forschungs- und Innovationsförderung eingesetzt", so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth.
Der größte Vorteil eines FFG-Darlehens liegt aber in der Risikoübernahme durch die FFG: "Scheitert ein technisch riskantes Forschungsprojekt, braucht das Darlehen nicht zurückgezahlt werden. Bei Erfolg natürlich schon", so FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner.
Im Allgemeinen werden in den Basisprogrammen 50 Prozent der Projektkosten - bei Start Up-Unternehmen 70 Prozent - gefördert. Die Barwerte (resultierend aus dem Verhältnis von Darlehen, Haftungen und Zuschüssen) variieren nach Unternehmensgröße. Für kleine und mittlere Unternehmen sind höhere Barwerte und zusätzliche Bonifizierungen möglich.