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Brauner/Mailath: Wien setzt starke Akzente für Life Sciences - Fünf Millionen Euro für Nachwuchsförder...

Brauner/Mailath: Wien setzt starke Akzente für Life Sciences - Fünf Millionen Euro für Nachwuchsförderprogramme

Mit einem ambitionierten Förderpaket wollen Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny die Wiener Life Sciences Forschung weiter stärken und realisieren damit einen weiteren wichtigen Teil des Wiener Forschungskonjunkturpakets. Über die beiden neuen Programme "Vienna International Post-Graduate Program for Molecular Life Sciences (VIPS)" der Max F. Perutz Laboratories und den vom WWTF neu ausgeschriebenen "Vienna Research Groups for Young Investigators" werden weltweit hervorragende NachwuchswissenschafterInnen eingeladen, ihre Karriere in Wien zu beginnen bzw. fortzusetzen. Die beiden Programme setzen bei aufeinanderfolgenden Phasen der wissenschaftlichen Karriereleiter an: VIPS fördert junge PostDocs, die Vienna Research Groups fördern selbständige GruppenleiterInnen, also die nächste Karrierestufe. Ziel ist es, die Förderung der Karriereentwicklung exzellenter NachwuchswissenschafterInnen in den Wiener Life Sciences entscheidend voranzutreiben. Die Förderprogramme umfassen ein Volumen von insgesamt knapp fünf Millionen Euro und wurden vergangene Woche im Kulturausschuss beschlossen.


"Damit macht die Stadt Wien einen weiteren großen Schritt in der Umsetzung der 2007 beschlossenen Forschungsstrategie "Wien denkt Zukunft". Zusammen mit den laufenden Projektförderungen von ZIT und WWTF, den WWTF-Stiftungsprofessuren, Gründungsförderungen des WWFF und einem großen Infrastrukturpaket für die Technologiestandorte Bohrgasse und Muthgasse decken die neuen Nachwuchsförderprogramme zentrale Bedürfnisse des für Wien außerordentlich wichtigen Innovationsfeldes der Life Sciences ab", unterstreicht Brauner die Bedeutung der Fördermaßnahmen.


"Chancen und Perspektiven für junge WissenschafterInnen und ForscherInnen zu schaffen, ist ein besonderes Ziel der Stadt Wien", betont Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny. "Gerade die gezielte Förderung der Humanressourcen stärkt die Entwicklung von Wissenschaft und Forschung in Wien."

Zwtl.: Vienna International Post-Graduate Program for Molecular Life Sciences (VIPS)


Beim Programm VIPS werden in jährlich stattfindenden Calls je sechs internationale JungforscherInnen ausgewählt und nach Wien geholt. Während ihres dreijährigen Aufenthalts an den Max F. Perutz Laboratories - einem Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien - stellen die PostDocs ihr Know-How zur Verfügung und erhalten im Gegenzug Unterstützung bei der Vorbereitung auf ihren nächsten Karriereschritt: der Etablierung ihrer eigenen unabhängigen Forschungsgruppe. Dabei werden sie von erfahrenen ForscherInnen der Max Perutz Labs als MentorInnen begleitet und gezielt mit maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten gefördert. "Damit setzen wir neue Standards in der österreichischen Forschungslandschaft", meint die bekannte RNA-Forscherin Renée Schroeder, eine der Initiatorinnen des Projekts. "Gerade in der kritischen Phase nach Abschluss des Doktorats sind junge ForscherInnen auf sich allein gestellt und erhalten wenig Support. VIPS wird hier neue Ansätze zur Unterstützung anbieten, die allen PostDocs an den Max Perutz Labs zugute kommen und in der Folge auch in anderen Forschungseinrichtungen eingesetzt werden können." Die Stadt Wien unterstützt VIPS mit insgesamt 1,9 Mio. Euro. Die ersten VIPS-PostDocs werden in der ersten Hälfte 2010 nach Wien kommen.

Zwtl.: "Vienna Research Groups for Young Investigators"


Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) hat bereits langjährige Erfahrung darin, internationale SpitzenwissenschafterInnen nach Wien zu bringen. Mit den "Vienna Research Groups" schreibt der WWTF erstmals nun auch Förderungen für noch jüngere Spitzentalente aus. "Mit diesem Instrument sollen große Talente nach Wien geholt und durch ein attraktives Angebot länger an den Standort gebunden werden. So schaffen wir neue Impulse für den Forschungsstandort Wien", so der Geschäftsführer des WWTF Michael Stampfer. Das Programm richtet sich bewusst an sehr junge ForscherInnen, denn Talent muss früh erkannt werden, damit ein deutlicher Karriereimpuls bereits in frühen Phasen erfolgen kann. Die Mittel zur Durchführung des Programms stammen von der Stadt Wien, mit der Durchführung wurde der WWTF beauftragt. Die erste Ausschreibung im Schwerpunkt Life Sciences startet mit vorerst drei Millionen Euro im Herbst 2009, die Ergebnisse sind für Herbst 2010 zu erwarten.


Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/


Vienna International Post-Graduate Program for Molecular Life Sciences (VIPS):

Prof. Renée Schroeder Max F. Perutz Laboratories, Universität Wien Mobil: 0664 60277 54690 E-Mail: renee.schroeder(at)univie.ac.at


Vienna Research Groups for Young Investigators:

Mag. Klaus Zinöcker Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds Telefon: 01 402 3143-12 E-Mail: klaus.zinoecker(at)wwtf.at

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