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aws: „Phönix 2012“ für innovative Unternehmensgründungen verliehen

Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in drei Kategorien prämiert.

Am Donnerstagabend hat Bundesminister Töchterle den von der Förderbank aws organisierten „Phönix 2012“ verliehen. Ausgezeichnet wurden junge Verwertungs-Spin-Offs („Phönix“), innovative Forscherinnen („Phönix Frauen“) sowie Newcomer mit besonders aktuellen und innovativen Themen („Phönix Junior“).

Erfolgreicher Wissens- und Technologietransfer durch optimale wirtschaftliche Verwertung neuer Forschungsergebnisse aus der öffentlichen Forschung bildet eine solide Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dies führt zur Gründung international erfolgreicher Unternehmen, die einen wichtigen Impulsgeber für die österreichische Wirtschaft darstellen.

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung stellt pro Siegerprojekt eine Förderung von bis zu € 10.000.- zur Verfügung. Minister Karlheinz Töchterle unterstreicht: „Universitäre Forschung und der Transfer ihrer Erkenntnisse in erfolgreiche Unternehmen stellen einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Österreich dar. Diese zentrale Rolle heimischer Universitäten möchten wir mit dem Phönix noch stärker nach außen tragen“.

Wirtschaftsministerium unterstützt Technologieprogramme der aws
Alle drei Preisträger konnten im Zusammenhang mit ihren Projekten von der Austria Wirtschaftsservice (aws) unterstützt werden. "Mit den Technologieprogrammen der aws, die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums abgewickelt werden, decken wir die Innovationskette durchgängig ab: Vom Forschungsergebnis über die Marktrecherche und die Schutzrechte bis hin zu Start-Up-Förderungen für besonders innovative junge Unternehmen", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Damit unterstützen wir den Weg Österreichs in die EU-Spitzengruppe der Innovation Leader.“

Mit der Abwicklung des „Phönix 2012“ wurde die aws beauftragt. aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister erläutert: „Ziel der aws Technologieprogramme ist es, durch drei aufeinander abgestimmte Förderungsmodule PreSeed, Seedfinancing und Management auf Zeit hochinnovativen Unternehmen mit ihren Produkten und Technologien den Weg in den Markt bzw. den Zugang zu Venture Capital zu erleichtern.“

Preisträger
Die Preisträger haben sich durch besonderen Innovationsgeist ausgezeichnet, und verhelfen so der österreichischen Wirtschaft durch erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zu wachsen. Ebenfalls geehrt wurden die Forschungsinstitutionen, aus welchen die Verwertungs-Spin-Offs hervorgegangen sind – das sind die Universität Innsbruck, die Universität für Bodenkultur und Technische Universität Graz.

„Phönix“ für junge Verwertungs-Spin-Offs ging an superTex composites GmbH
superTEX composites GmbH ist ein Verwertungs-Spin-Off der Universität Innsbruck. Das Unternehmen verwertet und entwickelt das von ihr am Institut für experimentelle Architektur entwickelte Material bzw. frei formbare Strukturelement weiter.
Die revolutionäre Werkstofftechnologie splineTEX® bietet eine Alternative zur Herstellung freigeformter Strukturbauteile, wobei diese ohne aufwendigen und kostenintensiven Formenbau in die gewünschte Form gebracht werden können. Damit können komplexe geometrische Strukturen, die aufgrund der rasanten Softwareentwicklungen virtuell entworfen und dargestellt werden können, nun auch in unterschiedlichen Maßstäben materialisiert werden. Das Anwendungsgebiet von splineTEX® reicht hierbei von Architektur und Design über Anwendungen im Automobil-, Flugzeug- und Bootsbau bis hin zur Raumfahrt.

Regina Grillari erhält „Phönix Frauen“ für innovative Forscherinnen
Die Senior Vize Präsidentin Assoz.Prof..DI Dr. Regina Grillari von „Evercyte“ wurde dank ihrem außerordentlichen Engagement mit dem „ Phönix Frauen“ prämiert.
Ein systematischer Karriereverlauf – vom Leistungsstipendium der Universität über den Award der „Professor Anton-Kurir Foundation“ für ihre herausragende Habilitation 2009, 40 Publikationen und Mitinhaberin bei drei Patenten beindruckt. Die Forscherin geht mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und zukunftsorientierten Technologien in die Wirtschaft. Sie agiert als gleichberechtigte Cofounderin in einem Team, das dazu beitragen will, Medikamente ohne Tierversuche und in kürzeren Zeiträumen zu entwickeln.

„Phönix Junior“ für neue Spin-Offs mit besonders aktuellen und innovativen Themen gewannen bionic surface technologies GmbH
bionic surface technologies (Steiermark) beschäftigt sich mit der Erforschung von bionischen Mikrostrukturen (Riblets), welche strömungsoptimierte Körper wie zum Beispiel Surfbretter, Boote, Flugzeuge, Windkraftwerke usw. aerodynamisch verbessern können. Durch die Anbringung dieser Mikrostrukturen kann in einem sehr breiten Anwendungsbereich der Reibungswiderstand eines Körpers in Fluiden um bis zu 8% vermindert werden. Der Vorteil ergibt sich durch Treibstoffeinsparungen sowie eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bei Flugzeugen oder Wasserfahrzeugen.

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