AP301 ist der erste Wirkstoff gegen ein durch Lungenödem hervorgerufenes Atemversagen und unterscheidet sich daher wesentlich von Therapien, die primär gegen Entzündungen gerichtet sind, welche bisher in Patienten mit akutem Lungenschaden versagten.
Das synthetische Peptid AP301 aktiviert die Auflösung des Lungenödems und verhindert eine Hyperpermeabilität des Endothel- und Epithelgewebes der Lungebläschen. AP301 verhindert auch den Ischemischen Reperfusionsschaden nach Lungentransplantation.
Die interventionelle, randomisierte, doppelt-blinde, Placebo-kontrollierte Konzeptstudie wird in Österreich durchgeführt. Intensivpatienten werden entweder vernebeltes AP301 oder vernebeltes Placebo als Aerosol mittels Inhalation über einen Zeitraum von bis zu 7 Tagen erhalten.
"Wir sind sehr stolz, dass sowohl das Ethische Kommittee als auch die zuständige Behörde unserer Studie zugestimmt haben, und dies nur wenige Wochen nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase I Studie” sagte Bernhard Fischer, Geschäftsführer von APEPTICO. “Die Entwicklung einer Therapie zur Behandlung des durch Lungenödem bedingten Atemversagens stellt eine dringende medizinische Notwendigkeit dar, da es hier bisher keine ausreichende Therapie bzw. kein spezifisches Medikament zur Vermeidung und Behandlung des Hyperpermeabilitäts-Lungenödems gibt“.