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Wehsely: Wien unterstützt medizinische Forschungstätigkeit

Wissenschaftliche Forschung bildet das Fundament für die medizinischen Spitzenleistungen, die tagtäglich in Wien erbracht werden. Eine zukunftsorientierte Gesundheitspolitik darf sich nicht damit zufrieden geben, das Erreichte abzusichern, sondern muss sich den neuen Herausforderungen stellen", so Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der 56. Überreichung des "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters" gestern im Wiener Rathaus. Neun ausgewählte Forschungsprojekte wurden vom "Medizinisch-Wissenschaftlichen Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien" mit einer Gesamtsumme von über 200.000 Euro gefördert. Davon sind drei Projekte klinisch-medizinische Forschungsvorhaben, fünf Projekte beschäftigen sich mit reiner Grundlagenforschung und ein Projekt wird im Hinblick auf allgemeine gesundheitspolitische Aspekte durchgeführt.


Schwerpunktsetzung für Projekteinreichungen bis zum 15. Juni 2008


Das Kuratorium hat für einen Teil der in Zukunft zu vergebenden Fördermittel bei medizinischen Projekten eine Schwerpunktsetzung beschlossen. Es werden daher alle ÄrztInnen in Wien aufgefordert, Forschungsprojekte zu folgenden Schwerpunkten bis zum 15. Juni 2008 einzureichen:


- ÄrztIn - PatientIn - Kommunikation

- Sozial benachteiligte PatientInnen (MigrantInnen, Menschen mit Behinderungen, psychisch schwer erkrankte PatientInnen, Arbeitslose)

- Gender-Differences in Inanspruchnahme, Betreuungsqualität, Kommunikation, Information

- PatientInnen-Strukturenanalysen

- Compliance-Forschung, Informed Consent, Informed Decisionmaking

- Ablaufprozesse, Case Management, Qualitätsmanagement aus der Sicht des Personals und aus der Sicht der PatientInnen Wien ist das einzige Bundesland, das die Forschungstätigkeit seiner ÄrztInnen in dieser Art und Weise fördert. Für die Stadt Wien ist es ein wichtiges Anliegen, WissenschafterInnen zu unterstützen. Es werden wissenschaftliche Arbeiten der Universitätskliniken und Institute, der Wiener Spitäler und auch von niedergelassenen ÄrztInnen gefördert.


1.035 Projekte seit 1978 unterstützt


Seit Gründung des Fonds im Jahre 1978 wurden insgesamt 1.035 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 24 Millionen Euro unterstützt.


Zusätzliche Informationen:

www.wien.gv.at/fonds/gesundheit/index.htm


Rückfragehinweis: Mag. Michael Eipeldauer Mediensprecher StRin. Mag.a Sonja Wehsely Tel.: 01/ 4000/ 81231 Handy: 0676/ 8118 69522

mailto:michael.eipeldauer(at)wien.gv.at

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