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Technikus 08: Carl Reiner wurde mit dem diesjährigen F&E-Anerkennungspreis der FH Technikum Wien ausgezeic...

Technikus 08: Carl Reiner wurde mit dem diesjährigen F&E-Anerkennungspreis der FH Technikum Wien ausgezeichnet

Zum zweiten Mal wurde heute der TECHNIKUS, der Anerkennungspreis der FH Technikum Wien für herausragende Kooperationen im Bereich Forschung & Entwicklung (F&E), vergeben. Ausgezeichnet wurde die Firma Carl Reiner GmbH, ein Wiener KMU im Bereich Medizintechnik. Die Preisverleihung erfolgte durch Mag. Andreas Reichhardt, Leiter der Sektion III Innovation und Telekommunikation im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Im Rahmen der feierlichen F&E-Gala nahm Firmeninhaber Heinrich Reiner heute im Audimax der FH Technikum Wien den TECHNIKUS 08 entgegen. Mit dem vom Wiener Designstudio Lucy D kreierten Preis zeichnet die FH Technikum Wien alljährlich ihren "Forschungspartner des Jahres" aus und bedankt sich damit sichtbar für eine ganz besondere und beispielgebende Zusammenarbeit im Bereich F&E.


Forschung im Bereich moderne Medizintechnik

Seit 2006 arbeitet die Fachhochschule Technikum Wien mit der Firma Carl Reiner auf dem Gebiet der lungenschonenden Hochfrequenzbeatmung im operativen und intensiv-medizinischen Bereich zusammen. Ausschlaggebend für die Auszeichnung mit dem TECHNIKUS 08 war, dass das gemeinsame, von der Stadt Wien substanziell geförderte Forschungsprojekt durch seine Kombination von Physiologie, Mechanik, Elektronik und Informatik ein Vorzeigeprojekt im Bereich der modernen Medizintechnik ist. "Eine exzellente technische Lösung, wirtschaftlich günstig, zum Wohle der Menschen, in Teamarbeit entwickelt", brachte DI Dr. Kurt Woletz, F&E-Koordinator an der FH Technikum Wien, es auf den Punkt.


Anwendungsorientiert Forschen


"Forschung an der FH Technikum Wien ist anwendungsorientiert und schafft gezielt Nutzen für Unternehmen - fächerübergreifend in technischen Belangen, aber genauso in Sachen Projekt- und Innovationsmanagement sowie Wirtschaftskompetenz. Gleichzeitig entwickeln wir durch unsere F&E-Aktivitäten unsere fachliche und methodische Kompetenz weiter und sichern damit die hohe Qualität der Lehre in unseren Studiengängen", betonte FH-Professor DI Dr. Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien, die Bedeutung und den wechselseitigen Nutzen von Forschung & Entwicklung in Kooperation mit Unternehmen und anderen Forschungspartnern in seinen einleitenden Worten.


Verbesserte Rahmenbedingungen

Mag. Rupert Petry, Managing Partner von Roland Berger Strategy Consultants, unterstrich in seiner Keynote zum Thema "Österreich im globalen Innovationswettlauf - Die Rolle von F&E für Wachstum und Wohlstand" die Bedeutung von Innovation als Wachstumsmotor insbesondere für kleine, stark exportabhängige Märkte wie Österreich. Er empfiehlt in Österreich eine stärkere Orientierung auf "High Tech" im Bereich F&E und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen insbesondere in den Bereichen Vernetzung, Förderung und Qualifikation.


F&E sichtbar machen

Auf die Bedeutung intensiver persönlicher und geschäftlicher Kontakte für das Zustandekommen von erfolgreichen F&E-Kooperationen machte Dr. Kurt Woletz aufmerksam und zitierte aus einer deutschen Studie (Quelle: Maaß, Suprinovič, Werner (2006):

FuE-Kooperationen von KMU, Gabler Verlag), die besagt, dass mehr als 80 % der Unternehmen Kooperationen im Bereich F&E mit Partnern eingehen, zu denen sie über geschäftliche und/oder soziale Kontakte verfügen. "Umso wichtiger ist es, die Fachhochschulen als Forschungsstätten weiter zu stärken und bei potenziellen Auftraggebern und Forschungspartnern besser bekannt zu machen", so Woletz. Ein Anerkennungspreis wie der TECHNIKUS könne dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.


Für den TECHNIKUS nominiert

Die Wahl zum "Forschungspartner des Jahres" erfolgt alljährlich durch das Kollegium, das oberste Entscheidungsgremium, der Fachhochschule. Am Ende eines Jahres werden aus allen mit Partnern durchgeführten Forschungsvorhaben drei besonders bemerkenswerte Forschungspartner für die Auszeichnung mit dem TECHNIKUS nominiert und dem Kollegium zur Wahl vorgeschlagen.


Für den TECHNIKUS 08 waren folgende Forschungspartner nominiert:


- JOANNEUM RESEARCH Graz, Institut für WasserRessourcenManagement, Hydrologie und Geophysik

- Philips Competence Center Speech Processing

- Carl Reiner GmbH

Seit 2000 kooperiert das Institut für Telecommunications & Internet Technologies der FH Technikum Wien mit dem Institut für WasserRessourcenManagement am JOANNEUM RESEARCH im Bereich der Weiterentwicklung von Methoden zur Messung der Schüttung von Trinkwasserquellen unter Berücksichtigung spezifischer Rahmenbedingungen wie Quellschutz, minimalem Energieverbrauch, Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Datenübertragung via Satelliten. Im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Wasserressourcen (K_net Wasser) wurden gemeinsam verschiedene Einzelprojekte realisiert.

Die Philips Competence Center Speech Processing GmbH ist Forschungspartner der FH Technikum Wien im "Competence Network for Advanced Speech Technologies" (COAST), einem Netzwerk zur Verbesserung der Methoden der Spracherkennung unter Verwendung von neuen Ansätzen aus Artificial Intelligence, Semantischer Interpretation, Media Mining und professioneller Transkription.

Bei der Preisverleihung anwesend waren VertreterInnen aus dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, der Stadt Wien, der Wiener Wirtschaftskammer und von Förderstellen ebenso wie ForschungspartnerInnen der FH Technikum Wien, VertreterInnen von KMUs und MitarbeiterInnen der FH Technikum Wien.


Fachhochschule Technikum Wien

Mit insgesamt etwa 1.700 AbsolventInnen und knapp 2.500 Studierenden sowie derzeit 11 Bachelor- und 15 Masterstudiengängen ist die Fachhochschule Technikum Wien der größte Fachhochschul-Anbieter für technische Studien in Österreich. Sie bietet Studiengänge in den Bereichen Elektronik & Kommunikationstechnologien, Informatik, Engineering Technologies & Umwelttechnologien sowie Life Sciences an. Das Studienangebot der Fachhochschule Technikum Wien zeichnet sich durch hohe Qualität und maximalen Praxisbezug aus, die Studiengänge werden Vollzeit und berufsbegleitend angeboten. Die modulare Studienarchitektur ermöglicht individuell gestaltete Bildungswege und fördert insbesondere auch berufsbegleitendes Lernen. Die FH Technikum Wien verfügt über sehr gute Kontakte zu Wirtschaft und Industrie, was den Studierenden bzw. AbsolventInnen beste Karrierechancen eröffnet. Sie wurde 1994 als erste Fachhochschule Wiens auf Initiative namhafter Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie gegründet und ist ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). www.technikum-wien.at


Rückfragehinweis:

Mag. Andrea Russ Tel.: +43/1/333 40 77-456

mailto:russ(at)technikum-wien.at


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