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Intercell veröffentlicht die Ergebnisse des 4. Quartals und die vorläufigen Finanzergebnisse für das Ges...

Intercell veröffentlicht die Ergebnisse des 4. Quartals und die vorläufigen Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2007

Intercell veröffentlicht die Ergebnisse des 4. Quartals und die vorläufigen Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2007 Erstes profitables Jahr seit Unternehmensgründung – Marktzulassung für Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis verläuft weltweit planmäßig – Hervorragende Fortschritte bei Produktpipeline und strategischen Partnerschaften mit Fokus auf neue Impfstoffe gegen Krankenhausinfektionen und Influenza


ERSTES PROFITABLES JAHR IN DER GESCHICHTE VON INTERCELL – DEUTLICHES UMSATZ- UND GEWINNWACHSTUM FÜR 2008 ERWARTET


» 5,0 Mio. EUR Nettogewinn und positiver Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit von 41,7 Mio. EUR


» Erlöse von 53,3 Mio. EUR bedeuten eine Steigerung von 127,5 Prozent – basieren auf Zahlungen aus strategischen Partnerschaften


» F&E-Investitionen von 40,4 Mio. EUR ermöglichten es, alle Programme schnellstmöglich voranzutreiben, um den maximalen Wert aus Entwicklungsprogrammen und Technologieplattformen zu generieren


» Starke Cash-Position mit 287,6 Mio. EUR – zusätzliche Zahlungen über 40,0 Mio. EUR bereits für 2008 fest vereinbart


» Deutlicher Gewinnzuwachs für 2008 auf Basis der Zulassung des Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis und der Erlöse aus Produkt- und Technologiepartnerschaften erwartet


» Mit diesem Ergebnis und dieser Strategie schaffte Intercell den Schritt zur Profitabilität und zählt nun zu den wenigen profitablen Biotech-Unternehmen weltweit


KLARE MARKTEINFÜHRUNGSSTRATEGIE FÜR DAS ERSTE PRODUKT, INTERCELLS NEUARTIGEN IMPFSTOFF GEGEN JAPANISCHE ENZEPHALITIS (JE)


» MAA (Antrag auf Marktzulassung) in Europa (EMEA) sowie BLA-Zulassungsgesuch (Biological License Application) bei der amerikanischen FDA im Dezember 2007 eingereicht und bereits angenommen


» Antrag auf Marktzulassung in Australien bei TGA (Therapeutic Goods Administration) im Februar 2008 eingereicht


» Intercell Biomedical Ltd. (Schottland) erhielt Herstellungslizenz für kommerzielle Produktion des Impfstoffs


» Vorab-Prüfung und Abnahme der Produktionsanlage durch die FDA für April 2008 geplant


» Daten aus pädiatrischen klinischen Studien in endemischen Ländern im Laufe der kommenden Wochen erwartet


» Kooperation zwischen US-Armee und Intercell zur langfristigen Versorgung mit JE-Impfstoff für Militärpersonal schreitet gut voran – Abschluss eines Vertragsabkommens spätestens bei Genehmigung des FDA-Zulassungsantrags erwartet

STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT MIT NOVARTIS


» Klinische Phase I Studie für verbesserten, mit IC31® formulierten Influenza-Impfstoff abgeschlossen – Intercells Adjuvans IC31® zeigt ausgezeichnetes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil – Novartis wird klinische Phase I/II Entwicklung von Influenza-Impfstoffen mit IC31® im Jahr 2008 fortsetzen


» Gemeinsames Entwicklungsprogramm für therapeutischen Impfstoff gegen HCV hat wichtigste Endpunkte in Phase II erreicht – Daten bestätigen Ergebnisse der Interimsanalyse des 3. Quartals 2007

– statistisch signifikante Verringerung der Viruslast und hervorragendes Sicherheitsprofil – Weitere klinische Studien im Rahmen der gemeinsamen Entwicklung mit Novartis werden mit IC31® durchgeführt


» Kooperation mit Novartis basiert auf dem im Juli 2007 unterzeichneten strategischen Partnerschaftsabkommen


KRANKENHAUSINFEKTIONEN


» S. aureus-Impfstoff – Merck & Co., Inc. hat Ende 2007 eine große klinische Phase II Studie gestartet. Intercell erwartet weitere Ausweitung des klinischen Programms für zusätzliche Indikationen im Frühjahr 2008


» Pseudomonas-Impfstoff – Vorbereitungen für den Start der klinischen Phase II/III Studien im Jahr 2008 verlaufen planmäßig


» Im Bereich der nosokomialen Infektionen wurden prä-klinische Impfstoff- und Antikörperprodukt- Kandidaten für weitere Indikationen, inklusive Klebsiella, identifiziert


TUBERKULOSE


» Weitere klinische Studien wurden am Institut für Infektionskrankheiten des Leiden University Medical Center (Niederlande) im Rahmen des neuen globalen Franchise zur Bekämpfung von Tuberkulose gestartet


» Tuberkulose-Impfstoff mit Intercells Adjuvans IC31® wird in Zusammenarbeit mit Sanofi Pasteur und Statens Serum Institut (SSI) weiter entwickelt – unterstützt druch die Aeras Global Tuberculosis Foundation und die EU


TECHNOLOGIEPLATTFORMEN: IC31® & AIP®


» orbereitungen für den Start der klinischen Phase I Studien für den Impfstoffkandidat gegen Infektionen mit Pneumokokken (Unterstützung durch PATH) verlaufen planmäßig


» Gruppe B Streptokokken und Krankenhausinfektionen – Programme und Partnerschaften zur Entwicklung von Impfstoffen und monoklonalen Antikörpern werden weiter vorangetrieben


» Neue Partnerschaften für Adjuvans IC31® und Definition neuer Impfstoffkandidaten im Rahmen des AIP® für 2008 erwartet


VORSTAND


» Amtierender Vorstand mit Gerd Zettlmeissl als Chief Executive Officer, Werner Lanthaler als Chief Financial Officer und Alexander von Gabain als Chief Scientific Officer für weitere drei Jahre bestätigt. Thomas Lingelbach als neues Mitglied des Vorstands zum Chief Operating Officer bestellt.


(Wien, 3. 3. 2008) Das Impfstoffunternehmen Intercell AG (VSE: ICLL) gab heute die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie die vorläufigen Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2007 bekannt und berichtete über den aktuellen Stand der Forschungs- und Entwicklungsprogramme.


Die Intercell AG hat im Jahr 2007 bedeutende Erfolge verzeichnet und hat es sich zum Ziel gesetzt, das weltweit innovativste Unternehmen im Bereich der Impfstoffentwicklung zu werden. „Wir werden der Weiterentwicklung unserer führenden Technologien auch in Zukunft höchste strategische Priorität einräumen. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir dadurch den höchsten Shareholder Value erreichen werden“, erklärte Gerd Zettlmeissl, CEO von Intercell.


„Die Tatsache, dass wir die Profitabilität früher als ursprünglich geplant erreicht haben und die Vorbereitungen zur Kommerzialisierung unseres ersten Produkts hervorragend verlaufen, werten wir als großen Erfolg. Mit einem diversifizierten Portfolio von Produktkandidaten, durch erstklassige internationale Partnerschaften und eine sehr starke Cash-Position konnten wir 2007 das Risikoprofil des Unternehmens deutlich verringern. Wir haben ein sehr starkes Fundament für Innovation und aggressives zukünftiges Wachstum geschaffen“, kommentierte Werner Lanthaler, CFO von Intercell, das Jahresergebnis.


AKTUELLER STAND IM BEREICH FORSCHUNG & ENTWICKLUNG


KLARE MARKTEINFÜHRUNGSSTRATEGIE FÜR INTERCELLS NEUARTIGEN IMPFSTOFF GEGEN JAPANISCHE ENZEPHALITIS


Signifikante Fortschritte sind in Bezug auf die Marktzulassung des neuartigen Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis erzielt worden. Der Herstellungsprozess in Intercells Produktionsanlage in Livingston (Schottland) wurde vollständig etabliert und die Produktion erfolgreich begonnen. Im Januar 2008 erhielt Intercell Biomedical Ltd. die Herstellungslizenz für die kommerzielle Produktion des Impfstoffs. Der Erteilung der Lizenz ging eine GMP-Inspektion der britischen Arzneimittelbehörde MHRA (Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency) voraus. Die Herstellungslizenz wird benötigt, um den Prozess der Marktzulassung (MAA, Marketing Authorization Application) für die Genehmigung in Europa durch die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Agency) voranzutreiben und bildet die Grundlage für die künftige Freigabe und den Export des Produktes in die USA. Die Anträge auf Marktzulassung in Europa (MAA, Market Authorization Application) und auf Marktzulassung in den USA (BLA, Biological License Application) durch die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) wurden im Dezember 2007 eingereicht und Anfang 2008 genehmigt. Im Februar 2008 wurde der Antrag auf Marktzulassung in Australien bei der dortigen Arzneimittelbehörde TGA (Therapeutic Goods Administration) eingereicht.


Mit dem Ziel, den Impfstoff in den endemischen Gebieten auf den Markt zu bringen und eine pädiatrische Anwendung des JE-Impstoffs zu entwickeln, hat die Intercell AG in Zusammenarbeit mit ihrem indischen Partner Biological E. Ltd. (Hyderabad, Indien) mit klinischen Phase II Studien begonnen. Im Rahmen dieser Studien wird der Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis von Intercell erstmals Kindern verabreicht. Die Ergebnisse dieser Phase II Studien werden im Laufe der kommenden Wochen erwartet.


Die Kooperation zwischen US-Armee und Intercell zur langfristigen Versorgung mit JE-Impfstoff für Militärpersonal schreitet gut voran. Der Abschluss eines Vertragsabkommens wird spätestens bei Genehmigung des FDA-Zulassungsantrags erwartet.


STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT MIT NOVARTIS – SÄMTLICHE PROGRAMME LAUFEN PLANMÄßIG


Im Juli 2007 unterzeichneten Intercell und Novartis den Abschluss einer der bedeutendsten strategischen Partnerschaften in der Impfstoffindustrie zur Förderung der innovativen Entwicklung von Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten. Die Übernahme von neuen Aktien in Höhe von 150 Mio. EUR durch Novartis wurde im September 2007 abgeschlossen. Damit erhöhte sich die Kapitalbeteiligung von Novartis von 6,1 auf 15,9 Prozent.


Operativ richtet sich der Fokus dieser Partnerschaft derzeit auf die Entwicklung eines verbesserten, IC31® enthaltenden Influenza-Impfstoffs und auf die globale Co-Entwicklung eines therapeutischen Hepatitis C-Impfstoffs.


Im Februar 2008 wurden die ersten klinischen Phase I Studien zu Intercells Adjuvans IC31® in Kombination mit dem saisonalen trivalenten Influenza-Impfstoff Agrippal® von Novartis abgeschlossen. Die Resultate in Bezug auf die primären Endpunkte der Studie demonstrieren, dass Intercells Adjuvans IC31® ein sehr gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil sowie gute Serokonversions- und Seroprotektionsraten zeigt. Novartis wird die klinische Phase I/II Entwicklung von Influenza-Impfstoffen mit dem Adjuvans IC31® im Jahr 2008 fortsetzen.


Zudem wurde im 1. Quartal 2008 die Co-Entwicklung eines Hepatitis C-Impfstoffs mit Intercells Adjuvans IC31® gestartet.


FÜHRENDE POSITION BEI DER ENTWICKLUNG VON IMPFSTOFFEN GEGEN KRANKENHAUSINFEKTIONEN WEITER AUSGEBAUT


Im Dezember 2007 gab Intercell einen weiteren bedeutenden Erfolg bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen S. aureus bekannt. Der in einem gemeinsamen Programm mit Merck & Co., Inc. entwickelte Impfstoff wird derzeit im Rahmen klinischer Phase II Studien in den USA getestet. Der S. aureus-Impstoff basiert auf einem von Intercell entdeckten Antigen, das in eine exklusive, weltweite Lizenzpartnerschaft mit Merck & Co., Inc. eingebracht wurde. Mit dem Beginn der Phase II Studien erhielt Intercell eine Meilensteinzahlung von 4 Mio. USD. Dies ist eine Bestätigung für die einzigartige Effizienz des AIP® hinsichtlich der Entwicklung neuartiger bakterieller Impfstoffe. Intercell erwartet eine weitere Ausweitung der klinischen Studien im Frühjahr 2008.


Die Vorbereitungen für den Start der klinischen Phase II/III Studien des Pseudomonas-Impfstoffs im Jahr 2008 verlaufen planmäßig. Unter anderem wird derzeit an der Herstellung und Freigabe klinischen Studienmaterials sowie an der Planung klinischer Settings und Tests zum prophylaktischen Einsatz des Impfstoffs gearbeitet, wobei der Schwerpunkt auf der Vorbeugung von Pseudomonas-Infektionen auf Intensivstationen liegt.


Prä-klinische Kandidaten für weitere Hospital-Impfstoffe und Antikörpertargets, inklusive Klebsiella, wurden identifiziert.


HEPATITIS C-IMPFSTOFF


Die Analyse von Phase II Daten für den peptidbasierten therapeutischen Hepatitis C-Impfstoff zeigt eine statistisch signifikante Verringerung der Viruslast sowie ein günstiges Sicherheitsprofil, was die Ergebnisse der Interimsanalyse des 3. Quartals 2007 bestätigt. Die Daten der Phase II Studie stellen einen wichtigen Schritt hinsichtlich der Entwicklung therapeutischer Impfstoffe im Rahmen existierender und zukünftiger Behandlungsmethoden dar.


Weitere klinische Studien im Rahmen der Co-Entwicklung mit Novartis werden die Vorteile eines erweiterten Antigen-Portfolios und des Adjuvans IC31® von Intercell nutzen.


TUBERKULOSE-IMPFSTOFF SIEHT WEITEREN KLINISCHEN STUDIEN ENTGEGEN


Seit Februar 2008 wird der Impfstoffkandidat gegen TB (formuliert mit IC31® von Intercell) in Zusammenarbeit zwischen SSI und Sanofi Pasteur entwickelt.


Anfang 2008 begann im Rahmen der Kooperation zwischen Intercell, dem dänischen Statens Serum Institut (SSI) und Aeras Global Tuberculosis Foundation eine Reihe weiterer klinischer Studien zu dem prophylaktischen Impfstoff gegen Tuberkulose mit BCG-geimpften und latent infizierten Personen. Die klinischen Studien werden im Karolinska Institut in Stockholm (Schweden) und im Institut für Infektionskrankheiten des Leiden University Medical Center (Niederlande) durchgeführt.


Derzeit werden insgesamt drei klinische Studien mit TB-Impfstoffen, die IC31® enthalten, durchgeführt.


TECHNOLOGIEPLATTFORMEN: IC31® & AIP®


Mit zwei Technologieplattformen hat sich Intercell als eines der innovativsten Biotech-Unternehmen für Impfstoffentwicklung etabliert. 2007 wurde der enorme Wert dieser Technologien durch bedeutende Fortschritte im Rahmen von Partnerschaften mit führenden Pharmaunternehmen wie Merck und Novartis belegt. Der Fortschritt in der wissenschaftlichen und klinischen Entwicklung sowie die Einnahmen, die durch die Anwendung der Technologieplattformen AIP® und IC31® erzielt werden konnten, bestätigen darüber hinaus den hohen Wert der Technologien von Intercell.


Alle internen Entwicklungsprogramme verlaufen planmäßig:


» Die Vorbereitung des Pneumokokkus-Impfstoffkandidaten für den Eintritt in klinische Phase I Studien verläuft planmäßig


» Projekte für Programme und Partnerschaften zur Entwicklung von Impfstoffen und monoklonalen Antikörpern zum Schutz vor Krankenhausinfektionen und Gruppe B Streptokokken werden weiter vorangetrieben


» Im Jahr 2008 werden neue Partnerschaften für das Adjuvans IC31® sowie die Definition neuer Impfstoffkandidaten mittels AIP® erwartet


VORSTAND


Im 4. Quartal 2007 hat der Aufsichtsrat von Intercell die amtierenden Vorstandsmitglieder – Gerd Zettlmeissl, Chief Executive Officer, Alexander von Gabain, Chief Scientific Officer und Werner Lanthaler, Chief Financial Officer – für die kommenden drei Jahre in ihren Positionen bestätigt.


Thomas Lingelbach wurde im 4. Quartal 2007 als neues Mitglied (Chief Operating Officer) in den Vorstand der Intercell AG berufen. Lingelbach, seit 2006 bei Intercell, spielt eine maßgebliche Rolle in der weiteren Unternehmensentwicklung aller Bereiche, die Industrialisierung und Kommerzialisierung betreffen.


Q4 2007 FINANZÜBERSICHT


UMSATZERLÖSE


Intercells Umsatzerlöse stiegen von EUR 17,0 Mio. im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2006 auf EUR 40,8 Mio. im vierten Quartal 2007. Dieser starke Anstieg resultierte aus der erfolgswirksamen Erfassung der Lizenz- und Optionszahlungen im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit Novartis und einer Meilensteinzahlung von Merck & Co. Inc., die aufgrund des Starts der Phase II Studien für den S. aureus Impfstoff erfolgte. Erlöse aus Kooperationen und Lizenzen stiegen daher von EUR 16,0 Mio. im vierten Quartal 2006 auf EUR 39,2 Millionen in der Vergleichsperiode 2007. Förderungserlöse stiegen von EUR 1,0 Mio. in den letzten drei Monaten des Jahres 2006 auf EUR 1,6 Millionen in den letzten drei Monaten des Jahres 2007 an.


ERGEBNIS DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT


Intercells Periodengewinn im vierten Quartal 2007 stieg um 382,3 Prozent auf EUR 27,1 Mio. gegenüber EUR 5,6 Mio. im vierten Quartal 2006. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf einen Zuwachs der Umsatzerlöse zurückzuführen, die teilweise durch eine Erhöhung des Forschungs- und Entwicklungsaufwands als auch des Verwaltungs- und Vertriebsaufwandes wettgemacht wurden. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen von EUR 9,2 Mio. im vierten Quartal 2006 auf EUR 13,2 Mio. in der Vergleichsperiode 2007, resultierend aus den Kosten im Zusammenhang mit der Implementierung des kommerziellen Produktionsprozesses für den Japanischen Enzephalitis Impfstoff als auch aufgrund des gestiegenen Personalstandes and der Ausgaben für weitere Impfstoff-Programme. Der Verwaltungs- und Vertriebsaufwand stieg auf EUR 4,5 Mio. im vierten Quartal 2007, verglichen mit EUR 3,4 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dieser Anstieg ist auf höhere Personal- und Beratungskosten zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen EUR 1,6 Mio. in den letzten drei Monaten des Jahres 2007, verglichen mit EUR 0,4 Mio. in den letzten drei Monaten des Jahres 2006. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus der höheren steuerlichen Forschungsprämie, die im vierten Quartal 2007 erfolgswirksam realisiert werden konnte. Das saldierte Finanzergebnis belief sich auf EUR 2,0 Mio. im vierten Quartal 2007, verglichen mit EUR 0,4 Mio. im vierten Quartal des Jahres 2006.


GESAMTJAHR 2007 FINANZÜBERSICHT


UMSATZERLÖSE


Die kumulierten Umsatzerlöse stiegen um 127,5 Prozent von EUR 23,5 Mio. im Geschäftsjahr 2006 auf EUR 53,3 Mio. im Jahr 2007. Im Geschäftsjahr 2007 steigerten sich die Erlöse aus Kooperationen und Lizenzvereinbarungen um 121,9 Prozent auf EUR 47,8 Mio., verglichen mit EUR 21,5 Mio. im Vorjahr. Die Erlöse aus Förderungen wuchsen von EUR 1,9 Mio. im Geschäftsjahr 2006 auf EUR 5,5 Mio. im Vorjahr an. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Förderung von PATH (Program for Appropriate Technology in Health) für das Pneumokokken-Impfstoff-Projekt von Intercell zurückzuführen.


ERGEBNIS DER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT


Angetrieben durch den starken Anstieg der Erlöse aus Kooperationen und Lizenzen konnte Intercell zum ersten Mal ein Jahr mit Gewinn abschließen. Der Jahresgewinn belief sich auf EUR 5,0 Mio., verglichen mit einem Jahresverlust von EUR 16,1 Mio. im Jahr 2006. Der Betriebsaufwand stieg aufgrund des Forschrittes von Intercells Entwicklungsprogrammen um 32,2 Prozent weiter an – von EUR 39,1 Mio. im Geschäftsjahr 2006 auf EUR 51,7 Mio. im Jahr 2007. Die Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhten sich um 30,7 Prozent von EUR 31,0 Mio. im Jahr 2006 auf EUR 40,4 Mio. im Jahr 2007. Der Verwaltungs- und Vertriebsaufwand betrug EUR 14,3 Mio. im Jahr 2007 und EUR 10,5 Mio. im Jahr 2006, was einem Anstieg von 35,8 Prozent entspricht. Dieser erhöhte Aufwand ist auf die Erweiterung der allgemeinen Managementkapazitäten sowie auf die Ausweitung der Marketing- und Vertriebskapazitäten zurückzuführen. Der sonstige Betriebsertrag stieg von EUR 1,4 Mio. im Jahr 2006 auf EUR 3,0 Mio. im Jahr 2007, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen steuerlichen Forschungsprämie. Der saldierte Finanzertrag belief sich auf EUR 3,0 Mio. im Geschäftsjahr 2007, verglichen mit EUR 1,3 Mio. im Geschäftsjahr 2006. Der Anstieg der latenten Steuer in einer Tochterfirma führte zu einem Steuerertrag in Höhe von EUR 0,3 Mio. im Geschäftsjahr 2007, verglichen mit einem Steueraufwand von EUR 0,4 Mio. im Vorjahr.


CASH FLOW UND KAPITALRESSOURCEN


Der Nettomittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit für das Jahr 2007 belief sich auf EUR 41,7 Mio., im Vergleich zu einem Nettomittelabfluss aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 8,0 Mio. im Vorjahr. Dieser Anstieg des Nettomittelzuflusses ist auf den Jahresgewinn und den positiven Effekt der abgegrenzten Umsätze im Zusammenhang mit der Vorauszahlung von Novartis auf das Working Capital zurückzuführen.


Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2007 EUR 61,2 Mio. und im Jahr 2006 EUR 24,8 Mio. und resultierte primär aus dem Kauf von Wertpapieren zum Zweck des kurzfristigen Cash Managements. Ohne Berücksichtigung des Erwerbs und der Veräußerung von Wertpapieren betrug der Nettomittelzufluss aus Investitionstätigkeit EUR 2,8 Mio. im Geschäftsjahr 2007, verglichen mit einem Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeit von EUR 5,0 Mio. im Geschäftsjahr 2006. Dieser positive Cash Flow des Jahres 2007 ist auf die durch Akquisition erworbenen Zahlungsmittel und den Anstieg von erhaltenen Zinsen zurückzuführen.


Intercells Nettomittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf EUR 151,2 Mio. im Geschäftsjahr 2007 und auf EUR 56,5 Mio. im Geschäftsjahr 2006. Der Zufluss aus Finanzierungstätigkeit im Jahr 2007 resultierte hauptsächlich aus der Ausgabe von 4,8 Mio. neuen Aktien an Intercells strategischen Partner Novartis zu einem Preis von EUR 31,25 je Aktie und zum anderen aus den Nettoerlösen aus der Ausgabe von Aktien im Rahmen der Ausübung von Aktienoptionen in Höhe von EUR 2,8 Mio.


Zum 31. Dezember 2007 verfügte Intercell über EUR 287,6 Mio. an liquiden Mitteln, wovon EUR 161,0 Mio. auf Barguthaben und EUR 126,5 Mio. auf kurzfristige Wertpapiere entfielen.


Die Übersicht zu den Finanzkennzahlen entnehmen Sie bitte der Webpage von Intercell.


INTERCELL AG


Die Intercell AG ist ein expandierendes Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von modernen prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten spezialisiert hat, für die hoher medizinischer Bedarf besteht. Das Unternehmen entwickelt Antigene und Adjuvantien, die auf eigenen Plattformtechnologien entwickelt werden. Die Anlagen von Intercell entsprechen den höchsten internationalen regulatorischen Standards (GMP-Standard) im Bereich der biotechnologischen Produktion.


Diese Technologieplattformen werden aber auch in strategischen Partnerschaften mit bedeutenden globalen Pharmaunternehmen wie Novartis, Merck & Co., Inc., Wyeth, Sanofi Pasteur, Kirin und dem Statens Serum Institut eingesetzt.


Das führende Produkt von Intercell, ein prophylaktischer Impfstoff gegen die Japanische Enzephalitis, hat 2006 die zulassungsrelevanten klinischen Phase III-Studien erfolgreich bestanden. Die Einreichungsverfahren für die Marktzulassung in Europa und in den USA wurden im Dezember 2007 abgeschlossen. Der Antrag auf Marktzulassung in Australien wurde im Februar 2008 bei TGA (Therapeutic Goods Administration) eingereicht. Das breite Produktportfolio der Intercell AG enthält einen Pseudomonas-Impfstoff (Phase II), einen therapeutischen Impfstoff gegen Hepatitis C (Phase II), die in Partnerschaft entwickelten Impfstoffe gegen Tuberkulose (Phase I/II) und S. aureus (Phase II) sowie fünf weitere Produktkandidaten mit Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten im prä-klinischen Entwicklungsstadium. Intercell notiert an der Wiener Börse unter dem Symbol "ICLL".


KONTAKT

Intercell AGLucia MalfentHead of Corporate CommunicationsCampus Vienna Biocenter 2, A-1030 ViennaP: +43-1-20620-303 Mail to: lmalfent(at)intercell.com


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