Der FWF intensiviert seine internationalen Beziehungen und öffnet österreichischen WissenschafterInnen die Tür nach Russland. Im Rahmen eines neuen Abkommens zwischen dem FWF und seiner Partnerorganisation "Russian Foundation for Basic Research" (RFBR) besteht erstmals die Möglichkeit bilaterale Forschungsprojekte einzureichen. Der RFBR ist ein zentraler Akteur in der russischen Wissenschaftslandschaft und ist aufgrund seines rasch ansteigenden Förderbudgets ein wichtiger Motor für die dynamische Entwicklung der Forschung in Russland. Ebenso wie der FWF, trifft der RFBR seine Förderentscheidungen auf Basis eines unabhängigen peer review Verfahrens. Eine weitere Parallele zum FWF besteht darin, dass der RFBR Forschungsvorhaben rein qualitätsbasiert und ohne thematische Vorgabe fördert.
Das Abkommen zwischen dem FWF und dem RFBR sieht vorerst die Möglichkeit zur Finanzierung von "Joint Research Projects" aus allen von den beiden Organisationen geförderten Wissenschaftsbereichen vor. Bei Joint Research Projects handelt es sich um Forschungsvorhaben bei denen durch die enge Verzahnung der österreichischen und der russischen Projektteile ein konkreter wissenschaftlicher Mehrwert entsteht. Das Abkommen sieht eine Projektdauer von 3 Jahren vor. Dabei finanzieren FWF und RFBR die jeweiligen nationalen Anteile. Die erste Ausschreibung wird Anfang 2008 veröffentlicht werden.
Die Kooperation mit RFBR ist ein weiterer wichtiger Schritt in den Internationalisierungs-Bemühungen des FWF. Durch eine Reihe von bilateralen Abkommen ermöglicht und vereinfacht der FWF internationale Kooperationen von österreichischen WissenschafterInnen. So wurde erst vor kurzem eine enge Kooperation mit der chinesischen National Natural Science Foundation beschlossen. Darüber hinaus ist der FWF aktiv in Förderprogrammen etwa der European Science Foundation (ESF) oder im Rahmen von ERA-Net Initiativen engagiert.
Weitere Informationen vgl. www.fwf.ac.at
Rückfragehinweis: Mag. Stefan Bernhardt, MBA Tel.: +43 1 5056740 DW 8111
mailto:stefan.bernhardt(at)fwf.ac.at
FWF fördert Forschung mit Russland
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