Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hat in seiner heutigen Aussendung den Start des neuen Programms ProTRANS zur Unterstützung von Technologietransfer und Innovationsmanagement in KMU angekündigt. Die österreichische Förder- und Finanzierungsbank austria wirtschaftsservice, die das Programm im Auftrag des BMWA abwickelt, sieht darin einen wichtigen Impuls für die nachhaltige Stärkung der Technologieorientierung österreichischer KMU ebenso wie zur Standortsicherung.
"Neue Produkte entstehen aus neuen Ideen", so der in der aws für das Programm verantwortliche Prokurist Wolfram Anderle. "Unser Ziel ist es, gute Ideen vom Scratchboard in die Läden zu bringen. " Denn nur die effiziente Umsetzung von wissenschaftlicher Forschung in die wirtschafliche Praxis ermögliche es, Wertschöpfung zu generieren und damit Wachstum zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern, so Technologieexperte Anderle.
Für 2008 stellt das BMWA insgesamt EUR 4 Mio. an Fördergeldern, die in Form von Barzuschüssen vergeben werden, zur Verfügung. Je Projekt können bis zu EUR 300.000 an Förderungen lukriert werden. Dabei sind sowohl die Strukturierungsphase als auch die Umsetzungphase förderbar. Fördervoraussetzung ist, dass es sich beim Förderwerber um ein KMU mit Betriebsstandort in Österreich handelt. Die anzuwendende, transferierte Technologie muss sich auf international kompetitivem Niveau befinden.
Das neue Programm ProTRANS basiere, so Wolfram Anderle, auf den hervorragenden Ergebnissen und jahrelangen Erfahrungen mit den Vorgängerprogrammen ProtecTRANS und ProtecINNO. Die im Zuge einer externen Evaluierung gemachten Empfehlungen haben in die Gestaltung des neuen Programmes Eingang gefunden. In den Vorläuferprogrammen wurden von 2002 bis 2006 an die knapp 100 Unternehmen mit rund EUR 10 Mio. unterstützt. Die gepalnte Ausweitung der Gesamförderleistung für die Jahre 2008, 2009 und 2010 ist ebenfalls Ergebnis des festgestellten Bedarfs in der österreichischen Wirtschaft.
Die aws als österreichische Förderbank des Mittelstandes setzt im Bereich der Unterstützung von technologieorientierten Unternehmen traditionell einen besonderen Schwerpunkt. Im Fokus stehen dabei, neben der nachhaltigen Unterstützung von Hochtechnologie-Unternehmen auch die Förderung von Innovationsschutzrechten, Wissenkapital und Technologietransfer. Die Technologieförderprogramme sollen in den kommenden Jahren in Abstimmung mit Eigentümern und Auftraggebern noch weiter ausgebaut werden.
Rückfragehinweis: Austria Wirtschaftsservice DI Dr. Mathias Drexler Tel.: (01) 501 75/566