f-star, ein auf die Entwicklung von neuartigen Antikörpern und Antikörper-Fragementen spezialisiertes Biotechunternehmen, teilte heute mit, dass das Unternehmen künftige Lizenzverpflichtungen an New Century Pharmaceuticals (NCP) mit einer Einmalzahlung abgelöst hat.
Die „Modulare Antikörper-Technologie“ von f-star hatte ursprünglich Prof. Florian Rüker, einer der Gründer von f-star, zusammen mit dem amerikanischen Biotechunternehmen NCP entwickelt. Nach der Gründung von f-star beteiligte sich NCP am Unternehmen und behielt Ansprüche auf künftige Lizenzzahlungen. f-star hat jetzt diese Lizenzverpflichtungen abgelöst. Zugleich damit hat TVM Capital, ein transatlantisches Risikokapitalunternehmen mit Sitz in München und Boston, von NCP die Minderheitsanteile an f-star übernommen.
“Mit dieser Transaktion ist unsere Technologie praktisch frei von Lizenzverpflichtungen,” erklärte dazu Dr. Gottfried Himmler, CEO von f-star. “Wir freuen uns zudem, dass mit TVM Capital einer der führenden Life-Science Investoren in Europa den Kreis unserer internationalen Investoren weiter verstärkt.”
Über f-star
f-star ist ein Antikörper-Unternehmen mit Sitz in Wien. Das Unternehmen entwickelt verbesserte therapeutische Antikörper und Antikörperfragmente auf der Basis seiner Modularen Antikörper-Technologie. Mit dieser Technologie ist es möglich, zusätzliche Bindungsstellen in Antikörper und Antikörperfragemente einzubauen, indem die Strukturschleifen von konstanten oder variablen Domänen verändert werden.
Mit der Modularen Antikörper-Technologie lassen sich Antikörperfragmente mit der Funktionalität von Antikörpern herstellen, die eine lange Halbwertszeit bei deutlich kleinerer Molekülgröße aufweisen (Fcab™), ebenso wie vollständige Antikörper mit zusätzlichen Funktionalitäten (mAb-Quadrat).
f-star wurde 2006 von erfahrenen Antikörper-Experten und Biotech-Managern gegründet. Das Unternehmen wurde zunächst durch österreichische Förderagenturen und Atlas-Venture finanziert. 2007 konnte f-star eine „Seed“-Finanzierungsrunde abschließen, an der sich Aescap Venture, Atlas Venture und Novo S/A beteiligten. Insgesamt konnte f-star bisher 13 Millionen Euro einwerben.
Im Wissenschaftlichen Beirat von f-star sind Pioniere auf dem Gebiet der Entwicklung monoklonaler Antikörper vertreten. Das Unternehmen beschäftigt 18 Mitarbeiter an seinem Standort in Wien, und hat kürzlich eine zweite Forschungsniederlassung in Cambridge (Großbritannien) eröffnet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.f-star.com
Firmenkontakt:
Dr. Eugen Stermetz, CFO
f-star Biotechnologische Forschungs- und Entwicklungsges.m.b.H.
+43-72055-4215 Gastgebgasse 5-13 A-1230 Wien
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