aws. Das Rennen um den begehrten Gründungspreis ist eröffnet. 18 Nominierungen zum PHÖNIX 2023 stehen fest.

Der Gründungspreis PHÖNIX zeichnet jährlich herausragende Leistungen der österreichischen Gründerinnen, Start-up-, Spin-off- und Forschungs-Szene aus. Aus 180 Einreichungen wurden heuer 18 Nominierungen vergeben. Die Siegerprojekte in den 4 Kategorien Start-ups, Spin-offs, Prototypen - und Female Entrepreneurs werden bei der Verleihung am 3. Oktober 2023 im Haus der Industrie ausgezeichnet.

Erfolgreichem Wissenstransfer eine Bühne geben

Seit 2012 wird der österreichische Gründungspreis PHÖNIX im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) verliehen. Durch die Verleihung des renommierten Preises wird der Stellenwert eines erfolgreichen Wissens- und Technologietransfers für den Innovationsstandort Österreich sichtbar gemacht und den österreichischen Forschungsteams eine Bühne gegeben. Einreichen konnten alle Start-ups und Spin-offs, die ihren Firmensitz in Österreich haben und nach dem 1. Jänner 2017 gegründet wurden.

In der Kategorie Prototyp wurden innovative Ideen zahlreicher Projektteams von Hochschulen und Forschungseinrichtungen eingereicht. Neben dem Innovationscharakter wurde bei der Auswahl der Nominierten ein besonderes Augenmerk auf ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Sinne der UN-Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) gelegt.

Besondere Sichtbarkeit für Gründerinnen

Der Gründungpreis PHÖNIX legt zusätzlich einen Fokus auf die Unterstützung von Gründerinnen. In der Kategorie Female Entrepreneurs wird ein eingereichtes Projekt prämiert, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist. Damit schafft der Gründungspreis PHÖNIX Role Models und trägt dazu bei, dass der Entrepreneurial Spirit auch unter Frauen gestärkt wird.

Unter den insgesamt 18 nominierten Teams befinden sich ganz unterschiedliche Ideen, die eines gemeinsam haben: das Ziel, Marktlücken zu finden und langfristig durch Innovation Erfolg zu haben. Die Start-ups und Spin-offs kommen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark und liefern High-Tech-Antworten auf viele aktuelle gesellschaftliche Problemstellungen. Sie sind in den Branchen IT, Life Sciences, Biotechnologie, Umwelttechnik oder auch Quanten- und Space-Technologie tätig.

Die Verleihung des österreichischen Gründungspreises erfolgt gemeinsam durch Bundesminister Martin Kocher und Bundesminister Martin Polaschek. Die Ausgezeichneten erhalten Trophäen, Urkunden und Reisegutscheine bzw. wird ihnen eine Teilnahme an einem internationalen oder nationalen Fachevent – vor Ort oder auch digital - ermöglicht. Zusätzlich erhalten die Unternehmen und entwickelten Technologien durch die Teilnahme am PHÖNIX Sichtbarkeit in Wirtschaft und Gesellschaft und tragen somit durch erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zur innovativen Weiterentwicklung des Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungsstandorts Österreichs bei.

Innovationskraft heimischer Forschung stärkt den Standort

"Der Gründungspreis Phönix ist eine wichtige Initiative, die insbesondere auch die Innovationskraft von Gründerinnen und Gründern in Österreich würdigt. Dieser Preis motiviert und unterstützt diejenigen, die mutig ihre Ideen in die Realität umsetzen, stärkt den Entrepreneurial Spirit und trägt zur dynamischen Entwicklung des Standortes bei", sagt Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft.

„Der Österreichische Gründungspreis Phönix unterstreicht die essenzielle Rolle, die Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Wissens- und Technologietransfer spielen. Die konstant hohen Einreichzahlen beweisen einmal mehr das enorm hohe Innovations- und Gründungspotenzial. Es freut mich sehr, dass es trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten Jahre gelungen ist, 2022 eine weitere Steigerung von 91 auf 93 Spin-offs zu erzielen“ sagt Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Der Österreichische Gründungspreis PHÖNIX wird von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert.

Nominiert für den Gründerpreis PHÖNIX 2023 in den Kategorien Female Entrepreneur, Start-up, Spin-off und Prototyp sind:

  • BURNER Pioneers GmbH (NÖ)
  • Circularful GmbH (W)
  • Foreus Intelligence GmbH (W)
  • GATE Space GmbH (NÖ)
  • Holloid GmbH (W)
  • Inmox GmbH (W)
  • Quantum Technology Laboratories GmbH (W)
  • REEDuce – noise protection technologies e.U. (W)
  • REPLOID Value Solutions GmbH (OÖ)
  • RIANA Therapeutics GmbH (VetMed Uni Wien)
  • Sarcura GmbH (NÖ)
  • Schubu Systems GmbH (W)
  • SpeedPox GmbH (NÖ)
  • STEINERfood GmbH (NÖ)
  • TU Graz, Projekt "Multi-sensitive smart skin" (STMK)
  • Universität Graz, Projekt "Abfall zu Abwasch" (STMK)
  • usePAT gmbh (TU Wien)
  • V-REX GmbH (OÖ)

Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Vernetzungs-, Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.

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Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH
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Matthias Bischof
T 01 501 75-375
m.bischof@aws.at

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