KAV: Medizin im Mittelpunkt, am Puls der Zeit

Weitere Verbesserungen in der Qualität der Medizin, die Neuorganisation des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) samt neuer Strukturen, Ausbau des Forschungsschwerpunktes, attraktive Arbeitsbedingungen, weitere Umsetzungsschritte im Wiener Spitalskonzept 2030 – das sind nur einige der Vorhaben, die sich die neu aufgestellte Führung des KAV für 2018 vorgenommen hat.

Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger präsentierte das Arbeitsprogramm gemeinsam mit Generaldirektorin-Stellvertreterin Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Direktor Michael Binder und Direktor Herwig Wetzlinger.

Pressekonferenz neue KAV Führung; Foto: KAVMedizinische Schwerpunkte werden in der Onkologie liegen. Im Kaiser-Franz-Josef-Spital entsteht ein Tumorzentrum mit dem Schwerpunkt auf Leber und  Pankreas. Ein onkologisches Zentrum wird auch im Wilhelminenspital geplant. Auch der Ausbau der Psychiatrie schreitet 2018 voran. Im Krankenhaus Hietzing wurde der Pavillon 1 runderneuert und modernisiert. Er steht ab 2018 für zwei psychiatrische Abteilungen aus dem Otto-Wagner-Spital zur Verfügung, außerdem übersiedelt die Behindertenpsychiatrie vom Rosenhügel in den neuen Pavillon.

Die Neuorganisation des KAV und die damit einhergehende Schaffung neuer, effizienter Strukturen ist eines der zentralen Vorhaben im Jahr 2018. Es müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den KAV mit 1. Jänner 2019 als Anstalt Öffentlichen Rechts nach Wiener Modell führen zu können. Gleichzeitig muss sich der KAV die dazu passenden internen Strukturen geben.

Beim Krankenhaus Nord liegt 2018 der Schwerpunkt in der Phase der technischen und organisatorischen Inbetriebnahme. Dazu gehören Behördenbegehungen und -bewilligungen, technische Inbetriebnahme, technischer und klinischer Probebetrieb. Im Anschluss daran erfolgt die Phase der klinischen Inbetriebnahme, die sich aus dem sehr kurzen finalen Simulationsbetrieb sowie der Einbringung der Erstausstattung und der Zug-um-Zug-Übersiedelung zusammensetzt.

Pressekonferenz neue KAV Führung; Foto: KAV Der Wiener Krankenanstaltenverbund ist der größte Gesundheitsdienstleister in Wien.  Der KAV leistet seinen Beitrag einerseits mit Einrichtungen zur Notfalls- und Regelversorgung, Schwerpunktversorgung, sozialmedizinischer Versorgung, der universitären spitzenmedizinischen Versorgung sowie mit Geriatrie- und Pflegeleistungen. Die Gesundheitsversorgung der WienerInnen kann der KAV allerdings nicht alleine abdecken, deshalb schließt der KAV in seiner Rolle als führender Gesundheitsdienstleister zahlreiche Kooperationen mit anderen Trägern und deren Einrichtungen ab. Ziel ist ein abgestuftes Versorgungskonzept, in dem jeder Player im Gesundheitswesen seinen Beitrag zum Wohl der WienerInnen leistet.

Rückblick 2017: Im Spitalskonzept vieles geschafft
In der Umsetzung des Wiener Spitalskonzepts 2030 und der Verbesserung der Qualität in der medizinischen Versorgung hat der Vorstand des KAV 2017 viele wichtige Schritte unternommen: Die Akutgeriatrie vom Sophienspital ist in die neuen, modernen Stationen im Kaiser-Franz-Josef-Spital übersiedelt; im Krankenhaus Hietzing wurden die Kreissäle modernisiert und erweitert; mit dem Vienna Cancer Center arbeitet der KAV seit Mai 2017 in Krebsforschung und -therapie eng mit dem AKH und der Vinzenz Gruppe zusammen; eine Kooperation zwischen AKH, KAV-Rudolfstiftung und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder setzt neue Standards in der Behandlung von Schlaganfällen.


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Nani Kauer
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