Ares Genetics entwickelt neuartiges Testverfahren für Infektionen und Antibiotikaresistenzen anhand von DNA-Entschlüsselung mittels Künstlicher Intelligenz

Mikrobielle Infektionen und Antibiotikaresistenzen sind eine der derzeit größten Herausforderungen für Medizin und Gesundheitswesen weltweit. Schätzungen zufolge haben Antibiotikaresistenzen 2016 zum Tod von 700.000 Menschen geführt - eine Zahl, die bis zum Jahr 2050 auf 10 Millionen anwachsen könnte, falls keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Das Wiener Digital Health Startup Ares Genetics (ARES), will die global zunehmenden Antibiotikaresistenzen mit einem einzigartigen Ansatz bekämpfen, der hochauflösende DNA-Sequenzierungsmethoden (so genanntes Next-Generation Sequencing) mit einer patentgeschützten, durch künstliche Intelligenz kuratierten genetischen Referenzdatenbank  (ARESdb) zur automatisierten Patientenbefundung kombiniert. Im Rahmen des TRIPLE-A-Projekts, das von der Wiener Wirtschaftsagentur finanziert wird, entwickelt ARES den Prototyp eines diagnostischen Verfahrens, das sehr rasch medizinisch nutzbare Informationen über die entdeckten Krankheitskeime und vorhandene Antibiotikaresistenzen liefern soll. Damit will ARES Ärzte und Kliniken dabei unterstützen, so schnell wie möglich wirksame Therapien für Patienten mit schweren Infektionen zu finden. Für die Testentwicklung und anfängliche Kommerzialisierung in Europa bereitet ARES derzeit den Aufbau eines Servicelabors für Forschung und Entwicklung sowie diagnostische Dienstleistungen am Standort Wien vor.