Boehringer Ingelheim launcht die Initiative "In Reach Africa"

Zur Stärkung zentraler Gesundheitssysteme in Afrika

Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim gab gestern den Start der Initiative ‚In Reach Africa‘ bekannt. Durch den Zugang zu qualitativ hochwertigen und innovativen Gesundheitslösungen, soll der Gesundheitszustand von Mensch und Tier in Afrika nachhaltig verbessert werden.

Das Programm startet in Kenia und wird sukzessive auf weitere afrikanische Länder wie Nigeria, Ghana, Äthiopien, Uganda, Mosambik, Tansania, Sambia, Simbabwe und Ruanda ausgeweitet werden. Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, die bestehenden Gesundheitsinfrastrukturen insgesamt zu stärken. So soll der Zugang zur Gesundheitsversorgung erleichtert, die Entwicklung innovativer Gesundheitslösungen und die Bildung von lokalen Partnerschaften gefördert werden. Verschiedene Schulungsangebote und Workshops sollen darüber hinaus das Bewusstsein für zentrale Krankheitsbilder sowie entsprechender Präventionsmechanismen schärfen. Damit leistet Boehringer Ingelheim einen wichtigen Beitrag für einen besseren Gesundheitszustand der lokalen Bevölkerung.

Bereits im Juli startete eine Reihe von Aktivitäten, wie beispielsweise das Programm ‚Making More Health Accelerator‘. Im Rahmen dieses Programms werden lokale Sozialunternehmer aus dem Gesundheitsbereich mittels verschiedener Workshops und Fortbildungen gefördert und bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Stärkung zentraler Lebensbereiche und der Handlungsfähigkeit von Menschen für eine nachhaltige Entwicklung von innen heraus, ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von ‚In Reach Africa‘.

Making More Health ist eine von Boehringer Ingelheim gegründete globale sozialunternehmerische Initiative, in Partnerschaft mit Ashoka, einer Non-Profit-Organisation zur Förderung von sozialem Unternehmertum. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat Making More Health in Kenia bereits die Entwicklung der App iSikCure unterstützt, die unter anderem einen besseren Zugang zu sicheren Medikamenten ermöglicht. Im Jahr 2017 führte Boehringer Ingelheim in Partnerschaft mit Access Afya und PharmAccess das Microsavings-Programm Akiba Ya Roho ein, das vor allem in den ländlichen Gegenden Kenias für ein stärkeres Gesundheitsbewusstsein sowie ein besseres Gesamtverständnis von nichtübertragbaren Krankheiten sorgen soll.  

„‚In Reach Africa‘ verfolgt die Vision, den Zugang zu nachhaltigen Gesundheitsleistungen zu vereinfachen und für mehr Innovationen im Gesundheitsbereich zu sorgen. Hierzu sollen unter anderem Medikamente und medizinisches Zubehör bereitgestellt sowie weitreichende Wissens- und Bildungsprogramme angeboten werden. Durch die entsprechende Zusammenarbeit und Unterstützung von einkommensschwachen Familien in unterschiedlichen Bereichen soll für die sozioökonomischen Strukturen ein Mehrwert geschaffen werden“, so Yew Looi Liew, Leiter der Corporate Division Prescription Medicine Emerging Markets bei Boehringer Ingelheim.

Die Prävention und Verringerung von Todesfällen in Folge von nichtübertragbaren Krankheiten ist ein weiterer zentraler Bestandteil der Initiative. Nichtübertragbare Krankheiten stellen vor allem in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen eine wachsende Bedrohung dar. Weltweit sind 75 Prozent aller Todesfälle auf nichtübertragbare Krankheiten zurückzuführen. Statistisch betrachtet rechnet man in Afrika bis zum Jahr 2020 mit knapp 3,9 Millionen Todesfällen durch nichtübertragbare Krankheiten. Das entspricht einem Anstieg von über 20 Prozent.

„Dementsprechend müssen wir uns als Unternehmen dafür einsetzen, gemeinsam mit anderen Akteuren aus dem Gesundheitsbereich, beim Aufbau von Gesundheitsinfrastrukturen zusammenzuarbeiten, die nachhaltig sind und sicherstellen, dass benötigte Gesundheitsleistungen auch in den entlegensten Gebieten verfügbar sind. Wir bei Boehringer Ingelheim sind der Auffassung, dass alle Menschen und Tiere Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung haben sollten – ungeachtet ihres Standorts“, so Enrique Manzoni, Regional Managing Director – Middle East, Turkey, Africa (META) bei Boehringer Ingelheim.

Making More Health

Making More Health ist eine weltweite Initiative des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim in Partnerschaft mit Ashoka - einer der führenden Non-Profit-Organisationen zur Förderung von sozialem Unternehmertum. Mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung der Menschen weltweit zu verbessern, setzt Making More Health dabei auf eine Vielzahl von Lösungsansätzen und richtet diese konkret an einzelnen Projekten aus.

"„Durch die Unterstützung und Vernetzung von Sozialunternehmern im Gesundheitsbereich möchte Boehringer Ingelheim über sein Kerngeschäft hinaus einen Beitrag zu besserer Gesundheit leisten. Wir möchten uns nicht auf eine lineare Zielsetzung reduzieren lassen, sondern konzentrieren uns seit Beginn auf eine Vielfalt von Themen und Aufgaben und unterstützen exponentielles Denken und Vernetzung. Dabei hat Making More Health auch intern große Bedeutung. Wir zeigen unseren Mitarbeitern, dass ein Engagement für soziale Themen wichtig ist, da es neue Denkweisen abseits der klassischen Arbeitsweisen ermöglicht“", erklärt Manuela Pastore, Managerin von Making More Health bei Boehringer Ingelheim.

Für MitarbeiterInnen von Boehringer Ingelheim gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich im Rahmen von Making More Health zu engagieren. Ein Beispiel ist das „Making More Health Executive in Residence Program“, bei dem MitarbeiterInnen von Boehringer Ingelheim die Projekte von Sozialunternehmern vor Ort unterstützen. Die Jugendinitiative „Making More Health Youth Venture Program“ fördert die kommende Generation und unterstützt sie bei der Entwicklung von Lösungsansätzen im Gesundheitsbereich und fördert damit sozialunternehmerisches Denken und Handeln.

Boehringer Ingelheim

Die Gesundheit und die Lebensqualität von PatientInnen zu verbessern, ist das Ziel des forschenden Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim. Der Fokus liegt auf Erkrankungen, für die es bislang noch keine zufriedenstellende Behandlungsmöglichkeit gibt. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, innovative Therapien zu entwickeln, die das Leben der PatientInnen verlängern können. In der Tiergesundheit steht Boehringer Ingelheim für fortschrittliche Prävention.

Seit der Gründung im Jahre 1885 in Familienbesitz, zählt Boehringer Ingelheim heute zu den 20 führenden Unternehmen der Branche. Für die drei Geschäftsbereiche Humanpharmazeutika, Tiergesundheit und Biopharmazeutika schaffen rund 50.000 MitarbeiterInnen tagtäglich Werte durch Innovation. Im Jahr 2017 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von knapp 18,1 Milliarden Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen mit mehr als drei Milliarden Euro 17,0 Prozent der Umsatzerlöse.

Als Familienunternehmen plant Boehringer Ingelheim in Generationen und zielt auf langfristigen Erfolg. Dafür strebt das Unternehmen primär organisches Wachstum aus eigener Kraft an bei gleichzeitiger Offenheit für Partnerschaften und strategische Allianzen in der Forschung. Bei allen Aktivitäten ist es für Boehringer Ingelheim selbstverständlich, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen.  

Weitere Informationen zu Boehringer Ingelheim und Making more health finden Sie unter