aws: Ausschreibungsstart für den Österreichischen Gründerpreis Phönix 2018

Ab 30. Mai 2018 sind Start-ups, Spin-offs und junge Unternehmen eingeladen, ihre bereits umgesetzten Gründungsideen in den fünf Kategorien des Phönix 2018 einzureichen.

„Die exzellente Forschung an unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen spielt eine Schlüsselrolle für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“ betont Bildungsminister Heinz Faßmann anlässlich des Einreichstarts. „Die Idee von heute ist das Produkt, die Dienstleistung von morgen. Wir wollen daher die Verwertung von innovativen und hochwertigen Forschungsleistungen unterstützen und den Wissenstransfer von Wissenschaft zu Wirtschaft beschleunigen. Mit dem Österreichischen Gründerpreis Phönix stärken wir den Unternehmergeist an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, zeichnen hochwertige Forschungsleistung aus und holen vor allem die Forscherinnen und Forscher vor den Vorhang.“

„Dieser Gründerpreis bietet jungen und erfolgreichen Unternehmen eine Bühne. Die eingereichten Projekte dienen als Aushängeschild für die exzellente österreichische Ausbildung und Forschung sowie weltweit als Vorbilder für gelungene Ausgründungen. Die vielfältigen technologischen und kreativen Möglichkeiten, die mit dem digitalen Wandel einhergehen, müssen noch viel schneller für die Umsetzung von neuen innovativen Geschäftsmodelle genutzt werden um Innovationen in den Markt zu bringen“ unterstreicht Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. Der Österreichische Gründerpreis Phönix wird auch 2018 wieder in fünf Kategorien vergeben:

Frauen

Insgesamt werden die Potenziale von Frauen insbesondere im Bereich von High-Tech-Gründungen bislang nur unzureichend genutzt. Die Auszeichnung soll daher ein Signal setzen, um auch entsprechende role models zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird von der Jury ein erfolgreiches Projekt ausgewählt, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist.

Spin-off

Ausgezeichnet werden Verwertungs-Spin-Offs mit ihrer Forschungseinrichtung, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen (wie Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind.

Prototypen

„Modelle" oder Prototypen veranschaulichen die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die bei den folgenden Programmen der Förderagenturen aws bzw. FFG ab 1. Jänner 2012 eingereicht haben: PRIZE (aws), PreSeed (aws), Seedfinancing (aws), High Tech Start-up (FFG), Start-up (FFG) sowie RSA (FFG).

Business

Einreichberechtigt sind kreative Start-ups, deren innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zur Lösung sozialer, gesellschaftlicher oder umweltrelevanter Herausforderungen beitragen.

Start-up International

Internationale Ideen, die in Österreich in Form einer Gründung umgesetzt werden, unterstreichen die Vielfalt von unterschiedlichen Marktzugängen. Teilnahmeberechtigt sind innovative Start-ups, deren ursprüngliche Geschäftsidee (geistiger Ursprung) außerhalb Österreichs entwickelt wurde und durch Unternehmensgründung in Österreich umgesetzt wird. 

„Junge Gründerinnen und Gründer benötigen ein professionelles Umfeld, um sich voll und ganz auf ihr Ziel, die Entwicklung ihrer Geschäftsidee, fokussieren zu können. Die aws unterstützt zukunftsträchtige Projekte in einem Stadium, in dem andere Finanzierungsformen noch nicht zur Verfügung stehen. Der Phönix-Preis bietet jenen ausgezeichneten Technologien eine Bühne und ein Publikum, die dieses Ziel erreicht haben“, erläutert die aws Geschäftsführung Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister.

Der Österreichische Gründerpreis Phönix 2018 zeigt auf, wie essentiell der erfolgreiche Wissenstransfer aus Forschungseinrichtungen in Form von Unternehmensgründungen für den Innovationsstandort Österreich und seine Wertschöpfung ist. „Innovative Start-ups und Spin-offs tragen maßgeblich dazu bei, den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Sie erzielen überdurchschnittliche Wachstums-, Export- und Investitionsquoten und schaffen zusätzliche Arbeitsplätze", erläutern Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. „Deshalb unterstützen wir diese Unternehmen in nahezu allen Phasen der Unternehmens- und Produktentwicklung, von den Spin-off Fellowships zur Vorbereitung von Unternehmensgründungen bis zu den Markt.Start-Darlehen, um Neuentwicklungen erfolgreich am Markt einzuführen."

Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt durch eine international besetzte Fachjury. Die beiden Trägerministerien BMDW und BMBWF laden alle interessierte Unternehmen ein, sich bis spätestens 20. August 2018 zu bewerben. Die feierliche Auszeichnung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt am 3. Dezember 2018 im Haus der Industrie. 

Organisiert wird der Phönix von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Details zu den einzelnen Kategorien und zur Einreichung finden interessierte Forschungseinrichtungen und Unternehmen unter:

www.aws.at/phoenix

www.ffg.at/Phoenix2018